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 City Park

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Ghost Rider

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BeitragThema: City Park   Do 07 Jul 2016, 11:03

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Jeremiel

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 11:26

First Post:

Es war ein grauer Vormittag in der Heimatstadt von Jeremiel's Hülle Oliver Light. Der eisige Wind schnitt durch den City Park, der um diese Zeit nur sehr rege besucht war. Der Winter hatte auch in New Orleans seinen Anfang gefunden, auch wenn die Stadt durch seine Lage am Golf von Mexiko oft etwas wärmer war als die Städte an der Ost- und Westküste.
Der Engel im Körper des ehemaligen Fitnesstrainers trug eine schwarze Lederjacke , die ihn für andere vor dem Wetter schützen sollen. Seit einer Woche war er wieder in New Orleans unterwegs und suchte nach Hinweisen über den Aufenthaltsort von Talia. Seitdem sich der Engel erinnern konnte, war Sie immer an seiner Seite gewesen, doch Michael hatte Sie verbannt.
Gedankenverloren schritt er durch den Park. Wo kann ich nur einen Hinweis finden? Da Sie ohne ihre Gnade gefallen ist, macht es das nur schwerer. Dabei hat Sie mir das Leben mehr als einmal gerettet., dachte er sich und blickte gen Himmel. "Vater, kannst du mir nicht einen Hinweis geben, wo ich meine Suche fortführen kann. Ich weiß, du hast viel zu tun. Ich brauche deine Anleitung.", sagte der Engel als seine Sinne ausschlugen. Ein Engel hatte den Park betreten. Ich kenne diese Präsenz. Wir waren Zellengenosse im Himmel. Beide des Verrats verdächtigt. Gadreel., rief sich Jeremiel ins Gedächtnis und drehte sich um, um seinen Bruder über eine Wiese hinweg anzuschauen.
"Gadreel, Bruder. Du bist frei? Haben die Erze dich endlich gehen lassen?", erkundigte er sich.

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Gadreel

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 16:05

c.f.: Badesee, Louisiana


Gadreel war auf Sugars Ratschlag hin nach New Orleans gereist, da sie dort jemanden bei einer Hilfsorganisation kannte, der sich um Obdachlose kümmerte. Zwar war der verheerende Hurrican, der die Stadt zerstörte, schon vier Jahre her, doch noch immer fand man hie und da Spuren dieser Naturkatastrophe.

Bei der Hilfsorganisation half er vorwiegend, wie die Menschen, auch mit der Verteilung von Lebensmitteln, Kleidung und einer Vermittlung von Schlafplätzen. Seine Engelskräfte setzte er nur äußerst vorsichtig ein, er konnte nur Menschen heilen, die nicht nach außen erkennbar krank waren. Oder ihnen zumindest nur soweit helfen, dass ihr Körper von alleine heilen konnte.

Wenn er Wunder (wie sie die Menschen nannten) vollbringen würde, lief er nicht nur Gefahr von ihnen überrannt zu werden, sondern auch von einem seiner Brüder und Schwestern gefunden zu werden.
Aber immerhin hatte er sich in diesem Monat an das menschliche Leben ewöhnen können und auch einige Freundschaften schließen können. Die Menschen waren also doch nicht alle so selbstsüchtig, wie es ihm anfangs erschien.

An einem kalten Vormittag ging er auf seinem Weg von der Arbeit durch den City Park. Er genoss es, in seiner Freizeit die Menschen und Tiere hier zu beobachten. Es war nicht so friedlich, wie an dem Badesee an dem er mit Sugar gesprochen hatte, aber das aufregende Leben der Stadt hatte ihn gepackt.

Als er den Park betrat hielt Gadreel inne, als er eine ihm sehr vertraute Präsenz spürte. Einen Engel, mit dem er lange eine Zelle geteilt hatte und mit dem er viel durchlitten hatte: Jeremiel.

Er war viele Jahrhunderte vor ihm frei gelassen worden, während die Erzengel ihn weiterhin in seiner Zelle behalten und gequält hatten. Gadreel überlegte, ob er fliehen sollte, da er nicht wusste auf welcher Seite Jeremiel stand. Und sicher war bereits die Kunde von seiner Flucht verbreitet worden.

Doch sein Bruder machte keine Anstalten, ihn anzugreifen. Seine Worte klangen freundlich, er hatte offenbar nichts gehört von seinem Verschwinden im Himmel.
Also ging Gadreel auf Jeremiel zu und umarmte ihn herzlich und ohne lange nachzudenken, wie es seine menschlichen Freunden so gern taten.

"Bruder, ich bin froh, dich wohlbehalten zu sehen. Es ist lange her, dass wir uns das letzte mal trafen."
Er hatte den Drang, ihm von Vater und seiner Vergebung zu erzählen, aber er hatte ihm versprochen nichts davon zu verraten. Gott wollte noch unentdeckt bleiben. Also musste er lügen.
"Es scheint, meine Zeit in Gefangenschaft hat endlich ein Ende gefunden. Ich wurde vor einem Monat frei gelassen."

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Zuletzt von Gadreel am Fr 08 Jul 2016, 09:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jeremiel

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 16:30

Der rege Betrieb im Park störte Jeremiel kaum, denn er war es in New Orleans gewöhnt auch wenn er den Großstadttrubel nicht gänzlich mochte. Es herrschte eine beinahe krankhafte Hektik in den Menschen. Arbeiten, Geld verdienen, es ausgeben, nach Hause fahren.
Trotz der längeren Zeit unter den Menschen fand er diese Lebensweise seltsam und bemängelte den fehlenden Einsatz an den ärmeren Menschen. Einmal hatte Jeremiel eine Hilfsorganisation besucht und seine Kräfte genutzt, um einige Lebensmittel zur Weitergabe seiner Kräfte zu nutzen. Der Engel hatte am eigenen Leibe erfahren was es hieß zu leiden und so konnte er wenigstens einigen Menschen einen Hoffnungsschimmer bereiten.
Als sein überraschter Bruder schließlich auf ihn zukam und ihn umarmte. Jetzt war Jeremiel der Überraschte, denn Umarmungen waren eine seltene Geste unter Engeln. Jeremiel zögerte einen kurzen Moment, ehe er die Umarmung erwiderte. "Bruder, ich bin froh, dich wohlbehalten zu sehen. Es ist lange her, dass wir uns das letzte mal trafen.", erwiderte Gadreel zu Begrüßung und erklärte dann, dass er vor einem Monat freigelassen wurde.
Jeremiel kannte seinen Bruder besser als die meisten Anderen, denn er wusste bereits das Gadreel aus unerklärlichen Gründen geflohen war, doch dies war für den Engel nicht von belang.
"Es freut mich, dich wohlbehalten zu sehen, Bruder. Seit meiner Freilassung war mir jeglicher Kontakt zu dir auf das strengste verboten. Komm, gehen wir ein Stück.", sagte Jeremiel mit einem leichten Lächeln. Jeremiel lächelte selten, doch dieses Wiedersehen war ein Grund etwas aufzutauen.
Der Wind umwehte die beiden Engel, während Jeremiel sich überlegte, was sein Bruder ihm verschweigen könnte, doch er fand keine Erklärung dafür, denn Gadreel hatten schon früher Wege gefunden, dass unmögliche zu schaffen. "Was machst du nun mit deiner wiedergewonnenen Freiheit? Den Menschen helfen, Nephilime jagen oder für den Bürgerkrieg rekrutieren?", erkundigte sich Jeremiel und kratzte sich am Dreitagebart, den er mühevoll gelernt hatte zu pflegen.
"Hast du schon gehört, was mit Talia passiert ist?", fragte er etwas niedergeschlagener hinzu.

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 17:29

Gadreel war sich bewusst, dass die Umarmung eine sehr menschliche Geste war, aber er war überglücklich, dass ihm ausgerechnet Jeremiel begegnet war, einer der wenigen Engeln, denen er glaubte vertrauen zu können.
Auch, wenn dies ebenfalls ungewöhnlich war für Engel, so hatten sie doch eine Freundschaft entwickelt in dieser engen, dunklen Zelle. Ihre Wächter hatten kaum mit ihnen geredet, so war Gadreel frohm zumindest eine Zeit lang einen Gesprächspartner zu haben. Er musste zugeben, dass er Jeremiel vermisst hatte und schon überlegt, ob er ihn oder einen seiner wenigen anderen Freunde kontaktieren sollte. Was sich als schwer herausstellte, da er sich von den Engeln als Gesamtes auch mental fern halten musste.
Die beiden Engel setzten sich in BEwegung und spazierten durch den Park, vorbei an frierenden Menschen.
"Ich habe vom Konflikt im Himmel gehört, möchte mich aber lieber heraushalten. Im Moment versuche ich den Menschen hier zu helfen... das bin ich ihnen schuldig."
Gadreel zögerte kurz, nachdem er sich wieder an seinen schicksalhaften Fehler erinnerte, da es ihm über die letzten Jahrtausende auch unmöglich gemacht wurde ihn zu vergessen. Doch es schmerzte ihn noch mehr, dass sich seine Brüder und Schwestern inzwischen bekämpften und die unschuldigen Nephilime abschlachteten.
"Leider habe ich nicht viel gehört über die anderen als ich im Gefängnis war. Thalia wurde verbannt, nicht wahr? Weißt du, wie es ihr geht?"

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 18:03

Gadreel zu begegnen war die erste erfreuliche Botschaft des Tages, die erhalten hatte. Der Tag in New Orleans war ohne Ergebnisse verlaufen. Nichts was auf Talia hindeuten könnte., dachte er sich beiläufig, als sein Bruder sich daran machte, seine Fragen zu beantworten.
"Ich habe vom Konflikt im Himmel gehört, möchte mich aber lieber heraushalten. Im Moment versuche ich den Menschen hier zu helfen... das bin ich ihnen schuldig." Jeremiel wusste auf was, sein Bruder andeutete und senkte den Kopf. "Ich verstehe deine Zurückhaltung. Selbst ich halte mich unerlaubterweise aus dem Bürgerkrieg raus. Ich kann es nicht mit ansehen, wie Sie sich gegenseitig bekämpfen. Aber lass dir ein gesagt sein, Bruder: Ich werde mein Schwert nicht gegen dich erheben. Ich weiß, dass du gesucht wirst. Aber unsere tiefe brüderliche Freundschaft besteht ebenso wie unser Schwur während der Gefangenschaft. Solange keiner von uns, den Tod wünscht, werden wir kein Schwert gegeneinander erheben.", erwiderte Jeremiel den Schwur, den sich beide Engel geleistet haben.
Es war eine grauenvolle Zeit in der Zelle des Himmels gewesen. Eine Zeit, an die sich Jeremiel immer erinnern wird, denn die Narben der Folter trägt er immer noch am Oberkörper versteckt.
"Schön zu sehen, dass du dich wie einige andere Engel noch für die Menschen einsetzst. Samuel hat mich gebeten, für die Menschen in diesen Krieg zu treten, doch ohne Talia weiß ich nicht was ich machen soll. Vater antwortet nicht auf meine Gebete oder redet nicht mehr zu mir, wenn ich meditiere. Alles ist so verwirrend.", ergänzte der Engel.

Gadreels Worte über Talia entsprachen nur einem Teil der Wahrheit, denn die Wachen gaben nie alles weiter. "Talia hat für mich gebürgt und mich aus der Zelle geholt. Gegenüber der Erze ist Sie in Ungnade gefallen und vor 28 Jahren wurde Sie aus einer Laune der Erze mit vielen ungelösten Fehlern belastet und auf ewig aus dem Himmel verbannt. Michael hat ihre Gnade auf ewig weggesperrt. Ich suche Sie seitdem, aber es ist schwer einen gefallenen Engel zu finden, wenn man nicht die Spur der Gnade hat. Sie war immer eine Stimme der Vernunft.", sagte Jeremiel und blickte traurig zum Himmel. Jeremiel hatte Gadreel in der Zelle erzählt, das er immer irgendetwas für Talia empfunden hatte und diese Gefühle nicht erklären konnte. Vielleicht würde sich das Geheimnis lüften, wenn er Sie finden würde.

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 20:03

Gadreel war geschockt über die Hartherzigkeit der Erzengel, jener Wesen, die eigentlich weise und gütige Anführer sein sollten für die Schar der Engel. Er hatte Talia nicht oft gesehen, nur wenn sie Jeremiel in ihrem Gefängnis besucht hatte. Sie war immer eine freundliche und großherzige Freundin gewesen und hatte sogar ihre Gnade eingesetzt, um Jeremiel und ihn heimlich heilen. Gadreel hätte nie gedacht, dass eine solche Nächstenliebe, wie sie ihr Vater immer gelehrt hatte, von Michael derart bestraft werden würde.
"Die Art wie eine weise Schwester wie Talia behandelt wurde ist wieder eine Bestätigung, mich nicht in diesen Krieg einzumischen. Ich kann den Menschen in Kleinigkeiten mehr helfen, als durch die Ermordung meiner Brüder und Schwestern. Viele haben mir Unrecht getan, aber ich will nicht meine Hand gegen sie erheben, wenn es sich vermeiden lässt. Und ich bin froh, dich noch immer an meiner Seite zu wissen, Bruder. Ich war so glücklich, als du frei gelassen wurdest und gleichzeitig schmerzte mich die Einsamkeit."
Jetzt wollte Gadreel aber die trüben Gedanken entgültig vertreiben. Auch, wenn er sich mittlerweile in der Gesellschaft der Menschen wohl fühlte und ihre Lebensweise zu lieben begann, so fehlte ihm doch immer die Gesellschaft eines Engels, dem er vertraute. Er hoffte, mit ihm zusammen eine Lösung für ihre Situation zu finden und etwas mehr Sicherheit zu finden.

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BeitragThema: Re: City Park   Do 07 Jul 2016, 23:58

Dass sich das Gespräch zu Talia gewandelt hatte, musste sich Jeremiel selbst zuschreiben, aber außer mit Gadreel konnte er mit niemandem darüber sprechen. Talia hatte Sie beide in ihrer unendlichen Güte geheilt, ihre Pein gelindert und Mut zugesprochen. Mit ihrem Worten allein wäre Sie schon als Verräterin abgestempelt worden, doch Sie überzeugte die Wachen immer uns alleine zu lassen.
Jeremiel schluckte schwer an den Erinnerungen und der Wunde an der Stelle, die Menschen Herz nannten. Die Erinnerung daran, wie seine Brüder ihn festhielten, als Michael ihr die Gnade entriss und fallen ließ. Verzweifelt hatte Jeremiel seine Hände nach ihr ausgestreckt, aber dann war Sie schon aus der Sphäre des Himmels verschwunden.
"Ich weiß wie du dich fühltest, Bruder. Es ist als würde ein Teil von dir fehlen.
Talia's Verbannung hat mich verändert. Es ist als wäre alles wofür man gelebt hat plötzlich weg."
, sagte der Engel als Sie weiter gingen. Das Zusammentreffen mit Gadreel hatte jedoch auch seine Vorteile. Er hatte einen wichtigen Teil seiner Familie bei sich, während der Himmel in Chaos versank.
"Hast du eine Unterkunft hier in New Orleans? Meine Hülle hat eine viel zu große Wohnung und du bist immer Willkommen.", erkundigte sich Jeremiel um das Thema zu wechseln, während er mit seinem geschärften Engelsblick die Hülle Gadreel's betrachtete.Die Enochische Siegel sind beschädigt. So wird man ihn finden. Ich muss das verhindern., erkannte er und legte schnell handelnd seine rechte Hand auf Gadreel's Brustkorb.
"Enochische Siegel werden nur eine begrenzte Zeit lang wirken und dich vor unseren Brüdern verbergen, Bruder. Zu mehr bin ich momentan nicht in der Lage. Meine ganze Kraft habe ich bereits in die Suche nach Talia verwendet.", erklärte er sein Handeln und stützt sich an einem Baum ab.
Die Engelskräfte Jeremiel's waren seit Wochen auf Höchstleistungen. Menschen helfen, Hinweisen nachgehen, Informationen sammeln und seine Kräfte nach letzten Spuren ihrer Aura suchend. Doch dies zeigte langsam seine Wirkung.

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BeitragThema: Re: City Park   Fr 08 Jul 2016, 10:06

Gadreel spürte, als ihm Jeremiel die Schutzsymbolen gegen ihre eigene Rasse ausstattete. Er hatte sie nach seiner Ankunft auf der Erde an sich selbst angewendet, doch war er nach seiner langen Haft sehr geschwächt gewesen. Dass sie nicht mehr richtig funktionierten war damit bewiesen, dass sein Bruder ihn im Park hatte finden können. Gadreel konnte von Glück sprechen, dass es niemand war, der ihn suchte.
Als Jeremiel sich an dem Baum abstütze, eilte der Enge, zu ihm und führte ihn zu einer nahen Bank, auf der sie sich niederließen.
„Ich danke dir, Bruder. Mir ist bewusst, dass ich mit jedem Tag mehr Gefahr laufe, von einem Engel entdeckt zu werden, der mir nicht freundlich gesinnt ist. Du hast ja bereits gehört, dass ich als Flüchtender gelte. Dabei möchte ich einfach nur in Frieden leben. Leider glaube ich nicht, dass ich unsere Familie davon überzeugen kann, dass keine Gefahr von mir ausgeht.“
Er überlegte, ob er Jeremiels Angebot mit der Unterkunft annehmen konnte. Wenn die anderen herausfänden, dass sein Bruder einen Geflüchteten bei sich aufnahm, würde er sicher getötet werden.
„Dein Angebot mich aufzunehmen ehrt mich, Bruder. Und es klingt wundervoll, nicht stundenlang durch die Stadt wandern zu müssen. Aber ich weiß nicht, ob es klug wäre, wenn du mir hilfst. Ich bin ebenfalls noch immer geschwächt, ich könnte dich kaum in einem Kampf unterstützen.“

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BeitragThema: Re: City Park   Fr 08 Jul 2016, 14:18

„Ich danke dir, Bruder. Mir ist bewusst, dass ich mit jedem Tag mehr Gefahr laufe, von einem Engel entdeckt zu werden, der mir nicht freundlich gesinnt ist. Du hast ja bereits gehört, dass ich als Flüchtender gelte. Dabei möchte ich einfach nur in Frieden leben. Leider glaube ich nicht, dass ich unsere Familie davon überzeugen kann, dass keine Gefahr von mir ausgeht.“ Gadreel's Worte und seine Hilfe, dass sich Jeremiel auf eine nahe Bank setzten konnte bestätigte er nickend.
Er hat Recht. Es gibt nicht viele Engel, die Gadreel für Unschuldig halten. Er wird wahrscheinlich auf ewig geächtet bleiben. Aber solange ich für seine Sicherheit sorgen kann, muss ich es versuchen. Ich schulde es ihm., dachte sich Jeremiel erschöpft. Bei der Erwähnung des Vorschlags, dass sein Bruder in der Wohnung von Jeremiel's Hülle unterkommen könnte, erhellte sich das Gesicht des Engels ein wenig.
"Mach dir keine Sorgen, Bruder. Für dich würde ich fast alles tun, denn du hast mich niemals verraten. Das Angebot steht und du bist immer Willkommen. Außerdem wäre etwas Gesellschaft auch nicht schlecht. Wir müssen beide wieder zu Kräften kommen und verstecken uns beide vor unseren Geschwistern. Vielleicht ist es Vaters Wille, dass wir uns wiedergetroffen haben.", erwiderte Jeremiel und zückte einen Schlüssel mit einem Schild auf dem Adresse, Name und Zimmernummer stand. Die viel zu große sechs Zimmerwohnung der Hülle Oliver Light war auf seine Trainingspläne ausgerichtet gewesen, doch nun war einfach viel ungenutzter Freiraum vorhanden, mit dem Jeremiel nichts anfangen konnte. Er versuchte sich einen menschlichen Lebensstil anzupassen, doch vieles was ein Mensch benötigte war für den Engel nicht nötig.

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BeitragThema: Re: City Park   Fr 08 Jul 2016, 18:28

Zögernd nahm Gadreel den Schlüssel an sich. Die Straße war ihm bekannt, eine reiche Gegend, nur wenige Straßen von der Obdachlosenhilfe entfernt, bei der er heute Nacht noch gearbeitet hatte. Er wusste nicht, was er sagen sollte, schon lange war ihm keine solche Unterstützung mehr zuteil geworden. Der Engel verspürte den Drang, seinen Bruder erneut zu umarmen. Diese Geste hatte er bei seiner Anpassung an das menschliche Leben zunächst befremdlich, vor allem wegen der Aufdringlichkeit ihres Bruders Amor, dann aber sehr schnell als angenehm empfunden. Immerhin war er lange nur verletzt worden, wenn ihm jemand nahe kam.
„Ich kann dir nicht genug danken, Jeremiel. Du hast vermutlich recht, gemeinsam können wir hoffentlich deine Unterkunft ausreichend gegen Feinde abschirmen und wieder neue Kräfte sammeln.“
Es war merkwürdig, von ihren Brüdern als „Feinde“ zu sprechen. Aber Gadreel musste sich eingestehen, dass er durch sein Verschwinden vermutlich nicht für seinen guten Ruf gesorgt hatte. Aber es war immerhin Vaters Wunsch, dass er ein freies Leben unter den Menschen führte. Er wünschte, dass er Jeremiel einfach sagen könnte Ich bin nicht geflohen, Vater hat mich beauftragt, mich hier zu verstecken und Gutes zu tun. Er ist wohlauf, aber will aus Gründen, die ich nicht verstehe, nicht zurückkehren... Es machte keinen Sinn, sich die Worte auszumalen, er durfte seinen Schwur nicht brechen, selbst wenn er Jeremiel mit seinem Leben vertraute.
„Ich bin sehr erschöpft. Jetzt, wo die Nächte kälter werden, ist es sehr schwer für die armen Menschen in dieser Stadt. Ich wünschte so sehr, ich könnte mehr für die tun. Aber immerhin ist es sehr erquickend, wenn ich durch einfachste Mittel wie Essen und Kleidung jemanden glücklich machen kann. Die Menschen sind außergewöhnlich. Ich hatte leider nicht die Gelegenheit, ihre Entwicklung mit zu verfolgen. Es ist faszinierend, wie verschieden sie sind, findest du nicht auch?“

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BeitragThema: Re: City Park   Sa 09 Jul 2016, 16:20

Gadreel's Zögern war Grund genug, um sich zu überlegen wie man sich seine anderen Geschwister vom Leibe halten konnten. Trotz seiner Ablehnung gegenüber dem Bürgerkrieg, versuchten seine Brüder und Schwestern immer wieder aufs Neue, ihn in den Konflikt zu ziehen. Dabei gab es größere Probleme, als den Bürgerkrieg.
Viel zu lange haben wir bereits unsere Pflichten an den Menschen vernachlässigt. Nächstenliebe, Heilungen und vieles mehr. So waren wir einmal, bevor wir zu den Kriegern von heute wurden., dachte sich Jeremiel.
Gadreel hatte den Schlüssel genommen und ihn erneut umarmt. Ein Kichern entglitt dem Engel.
"Es ist schön, dass die Anderen keinen Keil zwischen uns getrieben haben.", kommentierte er die Umarmung.  „Ich kann dir nicht genug danken, Jeremiel. Du hast vermutlich recht, gemeinsam können wir hoffentlich deine Unterkunft ausreichend gegen Feinde abschirmen und wieder neue Kräfte sammeln.“
"Ich schulde dir mein Leben, Bruder. Ohne deine Unterstützung in der Zelle, hätten Sie mich gebrochen. Es ist das Mindeste, was ich für dich tun kann.", antwortete Jeremiel und wandte den Blick zu zwei kleinen Brüdern, die zusammen im Park spielten.
Das Leben der Menschen scheint so einfach. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, dass ich mich so zu den Menschen gezogen fühle. Ist es das, was Samuel und auch Castiel dazu gebracht hat sich gegen die Erze zu stellen?, rätselte der Engel und runzelte die Stin.
"Die Menschen sind außergewöhnlich. Ich hatte leider nicht die Gelegenheit, ihre Entwicklung mit zu verfolgen. Es ist faszinierend, wie verschieden sie sind, findest du nicht auch?", fragte sein Bruder ihn. "Ja, da hast du Recht. Ihre Kräft und ihr Wille sich zu entwickeln sind ungebrochen. Du wirst es noch sehen, wenn du länger beobachtest, Bruder. Sie sind so, wie ich Vater in Erinnerung habe. Vielfältig, gebildet, jeder auf seine Art einzigartig. Sicher haben Sie auch ihre dunklen Seiten, aber die hat nunmal jedes Lebewesen. Selbst wir, scheinbar unfehlbare Engel.", schloss Jeremiel und beobachtete, wie die Eltern der beiden Kinder nun mitspielten. Ein leiser Seuftzer entglitt ihm bei diesem Anblick.

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BeitragThema: Re: City Park   Sa 09 Jul 2016, 17:24

Gadreel folgte dem Blick seines Bruders und zusammen beobachteten sie die glückliche Familie. Jeremiel seufzte leise, doch hörbar.
Du vermisst Vater uns unsere Familie genauso sehr wie ich, nicht wahr? Es wäre wundervoll, wenn sich unsere Brüder und Schwestern wieder versöhnen könnten. Aber ich weiß nicht, ob wir das ohne Vater und die Erzengel schaffen.“
Eines der Kinder kletterte, unbeobachtet von seinen Eltern, auf die Lehne einer Bank und versuchte darauf zu balancieren. Gadreel wollte den Eltern eine Warnung zurufen, als der Junge schon herunter gefallen war und sich weinend den Arm hielt. Die Eltern eilten zu ihm und versuchten, das schluchzende Kind zu beruhigen.
Ich werde schnell sehen, ob ich ihm helfen kann.“, meinte Gadreel und ging zu der Familie.
Darf ich mir die Verletzung mal ansehen? Ich habe Erfahrung als Sanitäter.“
Es hatte sich als sinnvoll herausgestellt, sich als Sanitäter auszugeben. Die Menschen neigten dazu, irritiert bis unfreundlich zu reagieren, wenn ein völlig Fremder auf sie zukam und seine Hilfe bei einer Krankheit oder Verletzung anzubieten. Die Mutter nickte und Gadreel legte seine Hand auf den Arm des Jungen. Er musste nicht tasten, um den Bruch zu spüren, trotzdem tat er es um den Schein zu wahren. Der Engel konnte solche Verletzungen bei Kindern leicht heilen und tat es auch. Sofort hörte der Junge auf zu weinen und sah den großgewachsenen Mann erstaunt an. Zwar konnte er den Schmerz nicht komplett verschwinden lassen, da es sonst für die Menschen übernatürlich erscheinen musste, jedoch war er nun stark gelindert.
Es ist nur eine Prellung. Wenn Sie es kühlen, sollte der Schmerz bald verschwunden sein.“
Die Eltern bedankten sich herzlich und Gadreel ging zufrieden lächelnd zu Jeremiel zurück. In der Zwischenzeit tobte der kleine Junge bereits wieder mit seinem Bruder herum.
Welch eine Schande, dass wir uns den Menschen verborgen halten müssen. Wie viel einfacher und effektiver wäre es, wenn die Engel zusammenarbeiten würden. In unserem Zwist haben wir unsere Aufgabe aus den Augen verloren.“

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BeitragThema: Re: City Park   So 10 Jul 2016, 12:29

"Du vermisst Vater uns unsere Familie genauso sehr wie ich, nicht wahr? Es wäre wundervoll, wenn sich unsere Brüder und Schwestern wieder versöhnen könnten. Aber ich weiß nicht, ob wir das ohne Vater und die Erzengel schaffen.“ Gadreel's Frage erschien Jeremiel eher wie eine Feststellung, aber Sie stimmte.
Gott war viele Jahrtausende für Sie dagewesen, hatte Sie geleitet und dazu angehalten sich den Menschen unterzuordnen. Doch seit langer Zeit war es nicht mehr so.
"Ja, ich vermisse Vater. Früher hat er in meiner Meditation zu mir gesprochen, meine Fragen beantwortet. Es war immer schon mehr eine Anleitung gewesen, als ein Befehl den wir ausgeführt haben. Das habe ich bereits damals verstanden. Die Erze kommen mit den Veränderungen nicht klar. Menschen, wie die Winchester's, die Hüllen von Lucifer und Michael konnten das Schicksal ändern. Andere Menschen können es ebenfalls.", antwortete der Engel nachdenklich.
Still beobachtete Jeremiel, wie sein Bruder zu den Menschen ging und dem kleinen Jungen half. Diese Geste erinnerte Jeremiel an seine kurze Kindheit als Engel. Gadreel war der große Bruder, von dem man gelernt hatte.
Ist es das, was du von uns verlangst, Vater? Deine Worte zu verstehen und den Menschen dienen?, fragte er stumm in Richtung Himmel in der Erkenntnis, dass Gott schon lange nicht mehr im Himmel präsent war.

„Welch eine Schande, dass wir uns den Menschen verborgen halten müssen. Wie viel einfacher und effektiver wäre es, wenn die Engel zusammenarbeiten würden. In unserem Zwist haben wir unsere Aufgabe aus den Augen verloren.“ Die Worte seines Bruders ließen Jeremiel erneut aufhorchen. "Es ist wie Vater immer gepredigt hat. 'Das Leben ist eine ständige Prüfung. Versagt man, versucht man es erneut und lernt aus seinen Fehlern. Besteht man, soll man seine Erfahrungen weitergeben. Den Lauf der Dinge kann man nicht unterbinden. Der Fluss auf dem wir alle reisen wird immer wieder einen Weg finden.' ", rezitierte Jeremiel die Lehren Gottes in seinen eigenen Worten.
"Ich denke, Vater will uns auf die Probe stellen. Die Welt steht am Rande des Abgrunds. Dieser Krieg auf Erden wird entscheiden, ob wir seine Worte verstanden haben.", schlussfolgerte der Engel.

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BeitragThema: Re: City Park   Mo 11 Jul 2016, 00:17

Gadreel lauschte aufmerksam der Theorie seines Bruders. Vermutlich hatte er recht, Vater hatte mehrmals erwähnt, dass er bei vielen Engeln den eigenen Willen vermisste, was auch sein Fehler war. Darum hatte er ihm auch den Garten Eden anvertraut, da er einer der Wenigen war, der sich selbst Gedanken machte. Sein Problem war vielmehr, dass er andern zu schnell vertraut hatte, wie etwa seinem Bruder Lucifer.
Der Engel betrachtete Jeremiel und erinnerte sich daran, wie er ihn und andere Geschwister als junge Engel durch den Garten geführt und ihnen die Geschöpfe ihres Vaters gezeigt hatte. Er hatte seinen kleinen Geschwistern erklärt, dass es ihre Aufgabe diese Schöpfung und vor allem die Menschen zu schützen. Die Engel gehörten zu den mächtigsten Wesen und sollten diese Macht zum Guten einsetzen. Gadreel war glücklich und stolz, dass sich zumindest Jeremiel diese Worte noch immer zu Herzen nahm und sich weigerte, an dem sinnlosen Morden in Himmel und auf der Erde teilzunehmen.
Du hast so recht, Bruder. Trotzdem frage ich mich, wie Vater alles derart aus dem Ruder laufen lassen kann. Schließlich sterben so viele unschuldige Menschen, Nephilim und unsere Brüder und Schwestern in diesem Krieg,“ sagte er ernst.
In diesem Moment kam nochmals der kleine Junge auf Gadreel zugerannt, den er vorhin geheilt hatte: „Danke Mister, dass du meinen Arm wieder ganz gemacht hast. Jetzt tut es fast gar nicht mehr weh. Wie heißt du eigentlich?“ Er schaute neugierig zu Jeremiel. „Wer ist denn das?“
Der Engel lächelte: „Ich bin Gadreel, und das ist mein kleiner Bruder Jeremiel. Aber wieso glaubst du, dass ich dich geheilt habe?“
Der Kleine kicherte: „Ja, weil ich das gemerkt hab. Erst hat es ganz doll weg getan, und plötzlich nicht mehr. Aber ich verrat's keinem, versprochen. Und ihr habt lustige Namen.“ Damit rannte er lachend zurück zu seiner Familie und sie verließen den Park.
Gadreel lachte leise, spürte aber wie sich die anstrengende Nachtschicht bei der Hilfsorganisation und die Heilung des Jungen ihre Wirkung zeigten. Er war erschöpft und wandte sich an Jeremiel.
Wäre es dir recht, wenn wir uns in deine Bleibe zurückziehen, Bruder? Du wirkst ebenfalls erschöpft, seit du mir die Siegel gegeben hast.“

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BeitragThema: Re: City Park   Mo 11 Jul 2016, 01:01

Jeremiel's Erinnerungen an früher waren leider nicht allzu vollständig, wie Sie mal waren. Die Folter des Himmels hatte sich stark auf seine Erinnerungen der ersten hundert Jahre bezogen. Nur Fetzen der Erinnerungen kehrten nach und nach zurück, wenn er wie jetzt mit Gadreel über die Vergangenheit sprach.
Was denken sich die Erzengel nur bei ihrem Vorgehen? Sinnlose Zerstörung kann keiner gebrauchen., fragte er sich.
„Du hast so recht, Bruder. Trotzdem frage ich mich, wie Vater alles derart aus dem Ruder laufen lassen kann. Schließlich sterben so viele unschuldige Menschen, Nephilim und unsere Brüder und Schwestern in diesem Krieg,“ Gadreel's Antwort auf eine der vielen Theorien, die Jeremiel in den letzten Jahren aufgestellt hatte.
"Vater hat sich wahrscheinlich entschieden, jeden sein Schicksal leben zu lassen. So wie er es den Menschen nach der Ankunft Jesus Christus auf der Erde vermittelt hat.
Er ist der Schöpfer und könnte alles beenden, doch ich stelle mir vor, dass er in seinem eigenen Garten sitzt, uns alle beobachtet und täglich aufs neue auf die Probe stellt. Vater hat seine Kontrolle zurückgenommen, um die Evolution zu fördern."
, erklärte der Engel seine Gedanken, die ihm gerade dazu einfielen, auch wenn es etwas verwirrend war.

Einer der beiden spielenden Jungen unterbrach Sie jedoch, indem er sich bei Gadreel bedankte und sich erkundigte, wer bei seinem Heiler saß. Gadreel stellte sich und Jeremiel, dem kleinen Jungen vor. Man sah ihm in seinen Augen an, dass er eine reine unschuldige Seele besaß und erkannte, dass Gadreel ein Wunder gewirkt hatte. "Welch wunderbarer Anblick, eines kleinen Menschenkindes mit einer großen reinen Seele und einem guten Herz. Von Kindern wie ihm, müssten Andere lernen. Noch so unverdorben.", kommentierte Jeremiel die Aktion.
"Wäre es dir recht, wenn wir uns in deine Bleibe zurückziehen, Bruder? Du wirkst ebenfalls erschöpft, seit du mir die Siegel gegeben hast.“, erkundigte sich sein Bruder, der ziemlich geschwächt aussah. "Natürlich. Schone dich. Ich bringe uns hin. Eine Pause können wir beide gut gebrauchen.", antwortete Jeremiel und griff seinem Bruder an die Schulter. Kein Mensch in Sicht., sagte er sich nach einem kurzen Blick.

Tbc: USA/The South/ Louisiana/New Orleans/ Jeremiel's und Gadreel's Wohnung

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BeitragThema: Re: City Park   Mo 11 Jul 2016, 01:39

Gadreel erfreute sich ebenfalls an dem unschuldigen, kleinen Jungen. Vor allem Kinder gaben ihm immer wieder einen Funken Hoffnung, dass die Menschheit doch noch zum Frieden finden könnte. Er war sich ziemlich sicher, dass das Kind ihn und Jeremiel als übernatürliche Wesen entlarvt hatte. Kinder hatten eine besondere Gabe für alles, was über den Verstand hinausgeht. Allerdings hatte er zum Einen versprochen, dass er nichtsich verraten würde, zum Anderen würden die Erwachsenen die Geschichte als kindliche Spinnerei abtun.
Als Jeremiel seine Schulter packte, um sie gemeinsam in die Wohnung zu bringen, wollte Gadreel schon protestieren. Immerhin kostete das Fliegen auch große Energie. Er konnte sich vermutlich länger nicht mehr eigenständig so fortbewegen, seine Flügel wurden im Gefängnis schwer beschädigt, waren gestutzt und gebrochen. Es würde Jahre dauern, bis sie wieder einsatzfähig waren. Doch Jeremiel brachte sie wohlbehalten in ihre - nun gemeinsame - Unterkunft.

Tbc: USA/The South/ Louisiana/New Orleans/ Jeremiel's und Gadreel's Wohnung

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BeitragThema: Re: City Park   So 15 Jan 2017, 17:20

Joseph Turner // Jäger // 26


Es war ein kühler Winterabend, als ich auf der Bank saß und auf die Uhr sah. Es war 10 nach 9. Tarek sollte bald kommen.
Er und ich waren zwar nicht gut befreundet, aber der letzte Fall in San Diego hatte uns doch etwas zusammengeschweißt. Der Werwolf, der Kinder fraß. Und Tarek, der sich echt gut schlug. Seine Hilfe war mir grade gelegen gekommen, daher würde ich ihm einen Fall in Florida anbieten. Es handelte sich um eine Meute von Ghouls die in einem Hotel ihr Unwesen trieben. Ich könnte auch dort seine Hilfe gut gebrauchen, zumal er und ich ein ziemlich gutes Team waren.
Ich sah auf mein Handy und seufzte, er müsste gleich kommen.

Ein paar minuten später kam dann auch eine düstere Gestalt über den Weg und ich sah auf. Es war Tarek. Ich grinste und stand auf um ihn zu begrüßen. Irgendetwas schien ihn zu besorgen, das sah man sofort an seinem Gesichtsausdruck. Ich schluckte und ließ mein "Hey ´Großer" stecken und fragte stattdessen: "Ist.. alles okay Tarek?"
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