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 Jeremiel und Gadreel's Wohnung

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Ghost Rider

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BeitragThema: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 11 Jul 2016, 01:02




Gadreel's Schlafzimmer


Jeremiel's Schlafzimmer

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Zuletzt von Ghost Rider am Mo 11 Jul 2016, 15:30 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Jeremiel

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 11 Jul 2016, 11:43

cf: USA/The South/ Louisiana/ New Orleans/ City Park

Der Tag neigte sich dem Ende zu, als Jeremiel sich und seinen Bruder Gadreel in die Wohnung der Hülle Oliver Light teleportierte. Kaum hatten seine Füßen den Pakettholzboden berührt, löste er seinen Griff an Gadreel's Schulter und sackte auf die Knie zusammen. Diese Aktion hatte ihm seine letzten Kräfte geraubt.
Blass und schwer atmend, kniete er dort einen Moment lang, um wieder zu Kräften zu kommen. Zum zweiten Mal in dieser Woche fühlte er sich hungrig und müde. Seltsam. Normalerweise haben wir keine derartigen Bedürfnisse., besann er sich während er sich langsam erhob.
"Mir geht es gut. Kein Grund zur Sorge, Bruder.", erklärte er seinem ebenfalls erschöpften Bruder und zeigte diesem die Wohnung. Sie war modern eingerichtet und ein wenig konnte man Jeremiel's Vorlieben erkennen. Ruhige Bilder, eine entspannte Atmosphäre passend zur Meditationsecke, die er im Wohnzimmer eingefügt hatte.
Eines der Zimmer war von Jeremiel und ein anderes, gab er Gadreel damit er sich dort zurückziehen konnte. "Ich habe nur eine Grundausstattung eingesetzt. Dekoriere es wie du willst. Trotz seines jungen Alters, besitzt meine Hülle mehr als genug Mittel. Wenn du was brauchst, melde dich einfach. Ich ziehe mich jetzt erstmal zurück.", erklärte der Engel und ging in sein Zimmer.
Erstaunlicherweise, schlief er sogar für knapp zwei Stunden ehe er wieder Kraft in seinem Körper verspürte. Mit freiem Oberkörper, lag Jeremiel nun auf dem Bett und blickte zur Decke, während er nachdachte. Je menschlicher ich mich verhalte, desto eher komme ich mir wie ein Mensch mit den Kräften eines Engels vor. Hat Gott diese Wandlung gewollt? Ist es sein Wille, dass wir uns auf eine Stufe mit den Menschen stellen?
Jeremiel rätselte stundenlang vor sich hin, fand jedoch keine Antwort. Talia, wo bist du nur? Ich vermisse dich. Deine Nähe befreite mich, doch ohne dich fühle ich mich so leer. "Talia...", dachte er während er ihren Namen einen Augenblick lang aussprach.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 11 Jul 2016, 15:13

Als Jeremiel neben ihm zusammenbrach, eilte ihm Gadreel zur Hilfe. Er hatte seinem Bruder vorschlagen wollen, dass sie auch zu Fuß oder mit einem Bus fahren konnten. In den Monaten, in denen er sich auf der Erde befand, hatte er sich an diese langsame Fortbewegung gewöhnt. Besorgt kniete er sich neben Jeremiel und legte seine Hand auf seine Schulter.
Bruder, du musst dich schonen. Du hast heute schon zu viel Kraft für mich aufgewandt!“
"Mir geht es gut. Kein Grund zur Sorge, Bruder.", antwortete Jeremiel. Gadreel half ihm aufzustehen und wartete, bis sein Bruder stabil stand. Erst jetzt sah er sich in der neuen Umgebung um. Die Wohnung war hell und groß, wie er es bisher bei noch keinem Menschen gesehen hatte. Der Besitzer musste tatsächlich wohlhabend sein. Jeremiel zeigte ihm sein Schlafzimmer, falls er etwas brauchen sollte und führte ihn dann in einen weiteren Raum. Er war gefliest, geräumig und mit schlichten weißen Möbeln ausgestattet. Der Engel erfreute sich an dem wundervollen Licht der untergehenden Sonne, die durch die großen Fenster schien. Es war so viel anders, als seine Gefängniszelle im Himmel.  
"Ich habe nur eine Grundausstattung eingesetzt. Dekoriere es wie du willst,“ bot ihm Jeremiel an. Gadreel war gerührt, schließlich sollte er erstmals einen Ort für sich selbst haben. Bisher hatte er ab und an bei freundlichen Menschen auf einer kleinen Couch übernachtet oder in der Obdachlosenhilfe. Aber das hier war mehr, als er sich je erträumt hatte.
„Es ist perfekt, Bruder. Ich wüsste nicht, was ich verändern sollte. Wie soll ich dir nur danken?“
Jeremiel zog sich erschöpft aber zufrieden zurück und Gadreel verwendete seine letzte Kraft, um zu überprüfen ob die Wohnung ausreichend gegen Engel und Dämonen abgeschirmt sei. Tatsächlich musste er nichts ausbessern, Jeremiel hatte gute Arbeit geleistet.
In seinem neuen Zimmer nahm Gadreel seine Lederjacke, die Jeans und den Kapuzenpullover ab, zog die Schuhe aus und setzte sich in Shorts und T-Shirt auf die weiche Matratze. Es war ein herrliches Gefühl und mit einem tiefen Seufzer legte er sich zurück. Kaum hatte er sich zugedeckt fiel er auch schon in einen erholsamen Schlaf, in dem er erst viele Stunden später durch einen schlechten Traum gestört wurde, der sich so oft wiederholte. Der Engel sah Bilder, wie seine Geschwister sich gegenseitig töteten.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Di 12 Jul 2016, 02:53

Einige Stunden lag Jeremiel noch auf dem Bett und schwelgte in Erinnerung an entspanntere Zeiten. Das Engelsradio war geflutet mit Gesprächen über die Konflikte im Himmel. Vereinzelt fiel ein anderes Thema, doch der Krieg blieb beherrschend.
Dieser Krieg führt doch zu nichts. Geschwister greifen sich gegenseitig an, löschen andere Leben aus. Was macht uns da besser als die Dämonen? Unsere Skrupellosigkeit grenzt schon an Wahnsinn., sagte er sich. Für einen kurzen Augenblick schloss er seine blauen Augen. Das Engelsradio wieder ausgeblendet.
Ein tiefer Seuftzer entglitt ihm bei seinen Gedanken an den Zustand im Himmel und auf Erden. Jetzt bräuchten wir unsere Stimmen der Vernunft. Samuel, Talia und einige Andere. Doch wer hört schon auf uns? Wir sind Außenseiter, die von den Erzengeln denunziert wurden., fügte er hinzu und erhob sich.
Immer noch oberkörperfrei und in Jogginghose gekleidet, ging er leichtfüßig über den Holzboden ins Wohn- und Esszimmer. Die große Fensterfront zeigte, wie langsam die Sonne aufging. Jeremiel verschränkte die Arme, als er auf dem Balkon stehen blieb, um den Sonnenaufgang zu beobachten.
"Ich danke dir, dass du Gadreel zu mir geführt hast, Vater. So überraschend wie es durch das gegenwärtige Chaos war, muss es dein Werk gewesen sein. Ich bete dafür, dass es Talia wo immer Sie gerade ist gut geht. Ihre Stimme der Vernunft könnten wir gerade jetzt gut gebrauchen. Danke für einen weiteren Tag unter den Menschen, die ich mit meinen Kräften unterstütze wo ich nur kamm. Amen!", betete er zur aufgehenden Sonne ohne dsrauf zu achten, dass ihn Gadreel hören könnte.
Der Engel hatte seine Hände hinter dem Rücken verschränkt und genoss die Stille dieses kühlen Novembermorgens.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Di 12 Jul 2016, 11:59

Als Gadreel nach einem Traum aufschreckte, setzte er sich auf und sah sich verwirrt um. Erst nach ein paar Sekunden fiel ihm wieder ein, dass er gestern Jeremiel getroffen hatte und in seiner Wohnung lebte. Er entspannte sich, als das morgendliche Licht von draußen in das helle Zimmer flutete und legte seinen Kopf wieder auf das Kissen.
Ich hätte nie gedacht, dass mir noch einmal in meinem Leben so viel Glück zuteil wird. Hoffentlich bringe ich Jeremiel durch meinen Aufenthalt hier nicht in Gefahr. Aber auch er wird verfolgt. Wir müssen und gegenseitig beschützen.
Von draußen hörte er seinen Bruder beten. Er hörte Talias Namen fallen und es machte ihn traurig, dass sie vermutlich gerade ihr Leben als einfacher Mensch meistern musste, ohne Kontakt zu ihrer Familie... oder zumindest dem Teil von ihr, der sie noch immer unterstützte. Wobei Gadreel sich eingestand, dass das Leben als Mensch überraschend einfach war, wenn man sich erst einmal an Dinge wie Schlafen und Essen gewöhnt hatte. Irgendwann würden er und Jeremiel sicher ihre vollen Engelskräfte wieder erlangt haben, sobald sich ihre Gnade erholte.
Gadreel stand auf, streckte sich, um die meist verspannten Muskeln in seinem Rücken zu lockern und griff nach seiner Jeans, die – wie er jetzt erst bemerkte – schon bessere Tage gesehen hatte. Trotzdem schlüpfte er in das Kleidungsstück, er hatte sich bei seinen bisherigen menschlichen Gastgebern angewöhnt, dass es nicht gern gesehen war, wenn man in Unterwäsche durch die Wohnung lief.
Jeremiel stand auf dem Balkon und blickte auf die Stadt hinaus. Von draußen strömte kalte Novemberluft in die Wohnung. Gadreel war froh, dass er diese Nacht nicht durch die Stadt hatte wandern müssen. Auch, wenn ihn die Kälte nicht so sehr zu schaffen machte, wie einen Menschen, konnte er die fallenden Temperaturen doch spüren.
Guten Morgen, Bruder. Ich hoffe, du konntest dich gut erholen... Könntest du mir vielleicht etwas frische Kleidung leihen? Es wäre angenehm, meine Sachen zu reinigen, die Leute wundern sich bereits, wieso ich immer dasselbe trage,“ fügte er mit einem Lächeln hinzu. Er hatte einer Kollegin vorgeschwindelt, dass er mehrere identische Kleidungsstücke besaß. Sie hatte ihm nicht geglaubt, die Sache jedoch nicht mehr erwähnt. Aber da er nur geringfügig größer war, als Jeremiel, könnte er nun vielleicht sein Outfit ändern.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Di 12 Jul 2016, 12:46

Ein paar Minuten lang stand Jeremiel weiter in der Kälte auf dem Balkon. Sie machte ihm nichts aus, denn sein inneres Licht wärmte und schützte ihn vor den Kräften der Natur. Der Engel genoss diesen Augenblick für eine kurze Morgenmeditation im Stehen und schloss die Augen.
Sein Atem wurde leiser, seine Muskeln entspannten und sein Kopf befreite sich von Gedanken. Vater, wenn du mich hören kannst, gib mir wenigstens ein Zeichen. Ich beanstande deinen Rückzug nicht. Mittlerweile kann ich es nachvollziehen., sandte er gedanklich aus. Einen kurzen Augenblick passierte nichts, doch dann setzte sich eine weiße Taube an das Geländer. Ein Zeichen Gottes.
Mit sanfter Berührung, streichelte Jeremiel die Taube ehe Sie zum Himmel hinaufstieg und verschwand. Ich danke dir, Vater. Mehr brauche ich nicht zu wissen. Pass auf dich auf., antwortete er per Telepathie als Gadreel zu ihm auf den Balkon kam. Ob er die Situation gesehen hatte, wusste Jeremiel nicht, aber die Geste ihres Vaters hatte ihm neue Hoffnung geschenkt. Die Liebe Gottes galt ihm immer noch.
„Guten Morgen, Bruder. Ich hoffe, du konntest dich gut erholen... Könntest du mir vielleicht etwas frische Kleidung leihen? Es wäre angenehm, meine Sachen zu reinigen, die Leute wundern sich bereits, wieso ich immer dasselbe trage,“  Die Worte seines Bruders drangen nur zum Teil zu ihm durch, da er immer noch glücklich in den Sonnenaufgang guckte.
"Gadreel, ich hoffe du hast dich gut erholt? Du hast ja ziemlich tief geschlafen. Nach dem zweiten Mal für ein paar Stunden schlafen, kann ich verstehen, wieso die Menschen es brauchen. Erstaunlich, dass wir sonst keinen Schlaf benötigten.", begann er und kratzte sich im Nacken. "Hm. Vielleicht könnte dir das ein oder andere passen. Aber du solltest definitiv schauen, dass du dir ein paar Outfits zusammenlegst.", fügte er hinzu und musterte seinen Bruder. Nach kurzem überlegen, gingen Sie in Jeremiel's Zimmer und er legte seinem Bruder einige passende Kleidungsstücke zusammen.
"Ich kann für nichts garantieren, Bruder. Unsere Hüllen sind nicht unbedingt in der selben Größe."

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Di 12 Jul 2016, 17:15

Als Gadreel den Balkon betrat, sah er eine weiße Taube weg fliegen. Ob sie wohl ein Bote ihres Vaters war? Jeremiels glücklichem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, lag er sehr wahrscheinlich richtig mit seiner Vermutung, was ihn ebenfalls freute.
Ich habe gut geschlafen, das Bett ist wundervoll. Noch nie konnte ich mich so bequem ausruhen.“
Von seinen schlechten Träumen erzählte er nicht. Er war sich nicht sicher, ob es sich um Gedanken seiner Geschwister handelte die zu ihm durchdrangen, obwohl er sich gegen das Engelsradio abschirmen musste, oder nur seinem Geist entsprangen. Die Bilder begleiteten ihn fast jede Nacht, auch wenn er selten davon aufwachte oder sich unruhig umher wälzte, wie es bei so vielen Menschen der Fall war.
In Jeremiels Zimmer suchten sie nach Kleidung, die ihm passen könnten. Er war nur wenige Zentimeter größer als sein Bruder, aber da dessen Hülle Sportler gewesen war, war er schlanker. Gadreels Hülle war in seiner Freizeit Kampfsportler gewesen und hatte deshalb sehr breite Schultern und Oberarme. Er nahm eine Stoffhose, die etwas dehnbar schien und ein schlichtes Sweatshirt von Jeremiels Bett und probierte sie an. Zwar waren sie etwas eng, passten jedoch vorerst gut genug.
Ich denke, damit werde ich vorerst zurecht kommen. Leider hatte ich bisher nicht die Mittel, neue Kleidung zu kaufen. Das wenige Geld das ich bekommen habe, gab ich vor allem für Busfahrten und Nahrung aus. Meine Hülle war als Angestellter in einer Bar leider auch nicht sehr wohlhabend. Aber da ich heute nicht in der Mission arbeiten muss, werde ich später etwas Kleidung kaufen.“
Er fragte sich, ob er Jeremiel auf den Besuch der weißen Taube vorhin ansprechen sollte, oder ob er es lieber für sich behalten würde. Er würde zu gern von seinem Gespräch mit Vater erzählen, war er doch vermutlich der einzige Engel seit langem, der ihn zu Gesicht bekommen hatte. Doch er durfte das Versprechen nicht brechen, auch wenn es ihn nicht gefährlich erschien, Jeremiel davon zu berichten.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Di 12 Jul 2016, 18:31

Jeremiel und Gadreel suchten nach passender Kleidung für den Engel, bis das Zimmer chaotisch aussah. Überall lagen Kleidungsstücke umher, die trotz der wenigen Zentimeter die Jeremiel kleiner als sein Bruder war nicht passten. Jeremiel hatte durch seine Hülle zwar ein sportliches Aussehen, doch er war etwas schlanker als Gadreels Hülle.
Der Engel kratzte sich am Kopf, als Gadreel versucht sich ein passendes Outfit aus seinen Klamotten zusammen zustellen, aber es amüsierte ihn irgendwie auch seinen Bruder in unpassenden Klamotten zu sehen. Als der Engel ein enges Shirt anzog, sah Gadreel so komisch aus, dass Jeremiel sich ein Lachen nicht verkneifen konnte.
Lachend ließ er sich aufs Bett zurückfallen und lachte bis ihm Tränen in den Augen standen. Schlussendlich hatte er sich für eine Stoffhose und ein Sweatshirt entschieden, damit er wenigstens etwas passendes hatte.
„Ich denke, damit werde ich vorerst zurecht kommen. Leider hatte ich bisher nicht die Mittel, neue Kleidung zu kaufen. Das wenige Geld das ich bekommen habe, gab ich vor allem für Busfahrten und Nahrung aus. Meine Hülle war als Angestellter in einer Bar leider auch nicht sehr wohlhabend. Aber da ich heute nicht in der Mission arbeiten muss, werde ich später etwas Kleidung kaufen.“
"Meine Hülle hat mehr als genug Geld, um dich auszustatten Bruder. Mach dir darum keine Sorgen......", begann Jeremiel als er sich wieder beruhigt hatte. "Vater hat uns nicht verlassen, Bruder. Er hat mein Gebet erhört und eine Friedenstaube geschickt. Ich denke er beobachtet uns. Ich konnte ihn förmlich spüren, als ich die Taube gestreichelt habe.", erklärte er etwas unsicher, ob er Gadreel alles erzählen sollte, was er gespürt hatte.
So sehr er seinen Bruder auch kannte, wusste er das Gadreel ihm etwas verheimlichte. Was verheimlicht er mir nur? Haben wir uns denn nicht immer gegenseitig gestützt?, rätselte Jeremiel während er begann die Sachen zurück in den Schrank zu räumen.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mi 13 Jul 2016, 00:14

Gadreel hatte ebenso viel Spaß wie sein Bruder bei der Prozedur, halbwegs passende Kleidung für sich zu finden. Er hatte nicht gedacht, dass ihr Körperbau so unterschiedlich war, aber offenbar hatte Jeremiels Hülle eine Vorliebe für gut sitzende und eng anliegende Kleidung. Seine Hülle war eher in weiten und bequemen Sachen herum gelaufen. Er musste zugeben, dass er manche Kleidungsstücke nur anzog, damit er und Jeremiel sich darüber amüsieren konnten. Engel sollten eigentlich keine Emotionen zeigen, auch wenn sie durchaus welche empfanden. Aber sie beiden hatten festgestellt, dass es das Leben so viel einfacher und schöner machte.
Letztendlich räumten sie das Chaos wieder auf - mit schmerzenden Lachmuskeln und sehr gelöst. Tatsächlich erzählte ihr Jeremiel von seiner Begegnung mit der weißen Taube.
Ich finde es schön zu wissen, dass Vater uns auch in seinem selbstgewählten Exil beobachtet. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. Er ist mit unserer Wahl, unter und mit den Menschen zu leben zufrieden, davon bin ich überzeugt.“ Er hat es mir ja selbst aufgetragen...
Gadreel bemerkte Jeremiels skeptischen Blick. Er kannte ihn, wie kaum ein anderer und wusste genau, dass Gadreel ihm etwas verheimlichte. Es schmerzte ihn, dass er sich selbst und seinem Bruder das antun musste. Vielleicht würde ja auch ihm Vater ein Zeichen schicken und ihm sagen, ob er Jeremiel in sein Geheimnis einweihen durfte. Er vertraute ihm mit seinem Leben und schließlich hatte er seinen Weg nach New Orleans gelenkt in dem Wissen, dass er auf einen Verbündeten stoßen würde. Doch da war auch noch Jeremiels Kummer, der ihn ebenfalls bedrückte.
Ich habe heute Morgen über Talia nachgedacht. In unserem Zustand ist es nahezu unmöglich, sie anhand ihrer Aura aufzuspüren. Aber vielleicht haben wir ja eine Chance, mit den Mitteln der Menschen auf ihre Spur zu kommen. Natürlich müssen wir vorsichtig sein, aber ich habe von einer Bekanntschaft erfahren, dass man mithilfe von diesen... Computern nahezu jeden finden kann. Wir müssten jemanden finden, der uns ohne großes Aufsehen helfen kann. Irgendwo muss Talia sich aufhalten. Sie ist nicht tot, dessen bin ich mir sicher!“

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mi 13 Jul 2016, 01:16

Beim aufräumen, schnitt Gadreel das Thema mit der weißen Taube kurz an. "Ich finde es schön zu wissen, dass Vater uns auch in seinem selbstgewählten Exil beobachtet. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. Er ist mit unserer Wahl, unter und mit den Menschen zu leben zufrieden, davon bin ich überzeugt."
Der jüngere Engel nickte kaum merklich zur Ausführung seines Bruders, auch wenn Jeremiel ihm nicht alles erzählt hatte. Ich werde diese Information vorerst für mich behalten, bis ich mir sicher bin, dass nichts zwischen uns steht. Geheimnisse zu haben, kann ich absolut nicht leiden aber die Situation erfordert eben entsprechende Mittel., dachte er sich.
Als Sie beinahe fertig waren, riss Gadreel ihn aus seinen Gedanken zu Talia. "Ich habe heute Morgen über Talia nachgedacht. In unserem Zustand ist es nahezu unmöglich, sie anhand ihrer Aura aufzuspüren. Aber vielleicht haben wir ja eine Chance, mit den Mitteln der Menschen auf ihre Spur zu kommen. Natürlich müssen wir vorsichtig sein, aber ich habe von einer Bekanntschaft erfahren, dass man mithilfe von diesen... Computern nahezu jeden finden kann. Wir müssten jemanden finden, der uns ohne großes Aufsehen helfen kann. Irgendwo muss Talia sich aufhalten. Sie ist nicht tot, dessen bin ich mir sicher!“
Nachdenklich hielt Jeremiel inne bevor er antwortete. "Niemand hat gesagt, dass es einfach wird Bruder. Ohne die Aura ihrer Gnade werden wir Sie nur erkennen, wenn wir neben ihr stehen. Aber wie sollen wir Sie mit diesen Technikapparaten finden? Wir haben keinerlei Informationen über ihr menschliches Ich. Sie könnte beinahe jede Frau auf Erden sein.", erklärte er seine Zweifel an der Suche und setzte sich auf die Bettkante, die Ellebogen auf die Oberschenkel gestützt und den Kopf in seinen Händen.
Jeremiel hatte jede Methode der Engel ausprobiert, um an Informationen zu kommen und nur seine Seelenverbindung zu Talia sagte ihm, dass Sie lebte und es ihr gut ging. Wenn du mich doch nur hören könntest, liebste Talia., flüsterte er und schloss die Augen.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mi 13 Jul 2016, 18:02

Jeremiel wirkte plötzlich niedergeschlagen, nachdem das Gespräch wieder auf Talia fiel. Gadreel ging zu seinem Bruder, legte ihm tröstend die Hand auf die Schulter und setzte sich neben ihn.
Ich bin überzeugt, dass nicht nur du nach Talia suchst, sondern sie auch nach dir. Sie weiß, dass du nach ihr suchen würdest, aber hat nicht mehr die Kräfte eines Engels. Ich hatte überlegt, ob sie dir nicht mit Mitteln der Menschen Hinweise hinterlassen könnte. Irgendetwas, das nur du wissen kannst.“
Gadreel wusste nicht, ob seine Idee irgendeinen Sinn ergab, aber er hatte einfach das Bedürfnis, seinem Bruder bei seiner Suche beizustehen. Er fühlte sich auch nach all den Jahrhunderten noch, als müsse er den Jüngeren beschützen. Und er wünschte sich nichts sehnlicher, als ihn wieder mit Talia vereint zu sehen, der auch er selbst viel zu verdanken hatte. Es war den Engeln nicht erlaubt, romantische Beziehungen einzugehen. Es war ein Grund, aus dem viele von ihnen verstoßen oder gar getötet wurden und aus dem die Nephilim verfolgt wurden. Auch, wenn Gadreel sich bisher nie zu einem anderen Engel oder Menschen hingezogen gefühlt hatte, konnte er dennoch nicht verstehen, wieso Liebe verurteilt wurde. Vater hatte diese Regel sicher nicht aufgestellt, ihm war nur wichtig, dass die Engel seine Schöpfung verteidigten. Aber wie auch die Menschen hatten die Engel begonnen, in seinem Namen Gesetzte zu schaffen und jene zu verfolgen, die sich nicht daran hielten.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Do 14 Jul 2016, 12:45

Gadreel's tröstendes Hand auf die Schulter legen, linderte den Schmerz und die Vorwürfe die sich der Engel machte kaum. "Ich bin überzeugt, dass nicht nur du nach Talia suchst, sondern sie auch nach dir. Sie weiß, dass du nach ihr suchen würdest, aber hat nicht mehr die Kräfte eines Engels. Ich hatte überlegt, ob sie dir nicht mit Mitteln der Menschen Hinweise hinterlassen könnte. Irgendetwas, das nur du wissen kannst.“
Jeremiel schüttelte zweifelnd den Kopf, denn er glaubte nicht das Talia ihn als Mensch suchen würde bzw. Erinnerungen an ihn haben würde. "Ich bin mir nicht sicher. Von dem Engeln die zu Gefallenen wurden hört man verschiedene Äußerungen. Einige erinnern sich, andere hatten unerklärliche Träume..... Aber vielleicht hast du Recht, Bruder. Die Frage wäre nur, ob und wenn welche Hinweise ich finden soll.", antwortete er.
Sein gesenkter Blick fiel auf die Kartusche , die er nach seiner Freilassung von Talia bekommen hatte und er seitdem um den Hals trug. "Dies ist ein Zeichen unserer Seelenverbindung." hatte sie damals gesagt.
Ein weiterer Seuftzer entglitt ihm, doch viel weiter nachdenken konnte er nicht. Seine Engelssinne schlugen Alarm, bevor er eine Moment später den Autounfall vor der Haustür hören konnte. "Ich bin gleich wieder da. Meine Hülle ist bekannter Ersthelfer und Sportsanitäter. Irgendwie musste er sich nach seinem Unfall beschäftigen.", sagte er und lief nach draußen.
Zwei Wagen waren frontal zusammengestoßen, als einer auf der vereisten Straßen die Kontrolle verlor. Beide Faher waren in ihren Wagen eingequetscht. Bleiben Sie ruhig. Ich helfe ihnen hier raus.", sagte er zu der Frau die angefahren wurde. "Ich glaube meinem Baby ist verletzt worden. Ich habe starke Schmerzen im Bauch.", sagte die schwangere Frau. Jeremiel legte vorsichtig eine Hand auf ihren Bauch und spürte wie das Ungeborene im Sterben lag. "Atmen Sie ruhig und tief durch. Ihrem Baby geht es gut.", erklärte er mit ruhiger Stimme und heilte es mit seinen Engelskräften.
Lebe ein langes und glückliches Leben, meine Kleine., sandte er zum Baby ehe er die Mutter aus dem Wagen befreite. Die Feuerwehr, ein Krankenwagen und die Polizei waren mittlerweile angekommen und befreiten den anderen Fahrer, der mit einer Gehirnerschütterung davon gekommen war. Die Mutter blutete am Kopf und der Engel nutzte seine menschlichen Mittel, um ihr zu helfen. Nach einer knappen Viertelstunde gab er eine kurze Stellungnahme bei einem Polizisten ab und beobachtete mit blutverschmierten Händen, wie der Krankenwagen abfuhr, um die Unfallbeteiligten zur Untersuchung ins Krankenhaus zu fahren.
"Möge Gott Sie beschützten.", flüsterte er leise und ging zurück zur Wohnungstür.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Fr 15 Jul 2016, 00:38

Gadreel spürte ebenfalls den Unfall, bevor er geschah, doch Jeremiel reagierte blitzartig und verließ die Wohnung. Er jedoch blieb zurück in dem Wissen, dass sein Bruder ihn zu Hilfe rufen würden, wenn er der Situation alleine nicht gewachsen war. Das bezweifelte er jedoch, er spürte nichts, mit dem ein einzelner Engel nicht zurecht kommen würde. So sehr er auch helfen wollte, es war nicht ganz ungefährlich. Wenn zwei Engel zugleich ihre Kräfte einsetzten, liefen sie Gefahr dass andere ihrer Brüder und Schwestern es spürten. Er nutzte die Zeit alleine, um in sein Zimmer zu gehen, das der Straße abgewandt und deshalb ruhig war und sich auf seine Bettkante zu setzen. Er schloss die Augen und konzentrierte sich.
Vater, ich habe dir noch nicht danken können, dass du mich zu Jeremiel geleitet hast. Aber mein Versprechen, die Hintergründe meiner Flucht geheim zu halten, ist für mich gerade eine große Last. Ich möchte Jeremiel nichts verheimlichen, er ist und war immer mein engster Verbündeter. Ich bin überzeugt, dass er dich nicht verraten wird, aber es würde ihn trösten zu wissen, dass du uns nicht nur zuhörst sondern auch helfen kannst. Und wir müssen ihm helfen, Talia wieder zu finden. Du siehst, wie sehr er leidet.
Gadreel saß entspannt auf seinem Bett und hoffte auf eine Antwort seines Vaters. Es vergingen einige Minuten und der Engel wollte schon seine Meditation abbrechen, als hinter ihm plötzlich ein ungewöhnlich helles Licht durch das Fenster drang. Gadreel öffnete die Augen und nickte. Danke, Vater. Es stimmt mich froh, dass du uns helfen willst.
Das Licht ebbte ab und Gadreel hörte, wie die Wohnungstüre sich wieder öffnete.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Fr 15 Jul 2016, 01:06

An der Tür zur Wohnung blieb Jeremiel noch einen Moment stehen. Eine Aura erfüllt die Luft, wie er es seit Jahrtausenden nicht mehr gespürt hatte. Da fiel es Jeremiel wie Schuppen von den Augen und er kniete sich im leeren Treppenhaus auf eines seiner Knie und senkte demütig den Kopf.
Gottes Präsenz ist hier. Zuletzt habe ich es so deutlich im Garten Eden gespürt., erinnerte sich der Engel. "Vater, ich bin nicht würdig das du eintritts unter mein Dach, aber sage nur ein Wort und mache meine Seele gesund.", rezitierte er eine Bibelstelle. Es fühlte sich wie eine Berührung an, als die Präsenz den Kopf berührte und dann kurz auf der Schulter blieb. "Ich danke dir für alles, Vater. Du gibst mir neue Hoffnung in dieser dunklen Zeit. Pass bitte auf dich auf.", flüsterte der Engel, dann war die Aura verschwunden.

Jeremiel erhob sich langsam und spürte, wie seine Engelskräfte stärker als je zuvor waren. Der Engel hatte Wahrhaft Gottes Segen erhalten. Entspannt umd eine Ruhe ausstrahlend, betrat Jeremiel die Wohnung, wo er zunächst im Badezimmer seine blutverschmierten Hände wusch. Danach folgte er Gadreel's Präsenz und ging zu dessen Zimmertür, an der er klopfte. "Kann ich reinkommen, oder brauchst du noch etwas Zeit für dich?", erkundigte sich Jeremiel und wartete auf eine Antwort.
In der Zwischenzeit dachte er über die Präsenz Gottes nach. Hat Gadreel ihn gerufen? War die Stärkung ein Zeichen seine Wertschätzung, dafür dass ich seit gestern drei Leben von Babys gerettet habe? Zwei in der Klinik von New Orleans und jetzt das ungeborene Kind., grübelte er.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Sa 16 Jul 2016, 01:58

Gadreel war noch wie benommen von Gottes kurzem Besuch in seiner und Jeremiels Unterkunft. Er hatte eine Antwort erhofft, nicht die Gegenwart ihres Vaters und eine neue Kraft, wie er sie seit seinem Leben vor dem Gefängnis nicht mehr verspürt hatte. Das bedeutete, er konnte nun wieder Menschen helfen, ohne allzu schnell erschöpft zu sein. Auch Schlaf wäre nicht mehr notwendig, wobei er ihn in den letzten Monaten als angenehme Art der Entspannung und Meditation zu schätzen gelernt hatte.
Der Engel spürte, wie sein Bruder die Wohnung betrat, ebenso gestärkt wie er. Kurze Zeit später klopfte an seiner Zimmertüre. "Kann ich reinkommen, oder brauchst du noch etwas Zeit für dich?"
Komm bitte herein,“ antwortete Gadreel kaum hörbar. Er hatte nicht nur in wenigsten Sekunden seine Engelskräfte komplett regenerieren können, vor allem hatte Gott nun seine Flügel vollständig geheilt. Zwar waren sie bei seiner menschlichen Hülle nicht sichtbar, doch er hatte all die Jahrtausende enorm darunter gelitten, dass sie so sehr zerstört waren. Seine Wächter waren sich dessen bewusst, dass Gadreel immer seine dunkelbraun glänzenden Flügel mit einem gewissen Stolz betrachtet hatte, weshalb sie das präferierte Ziel ihrer Torturen darstellten. Sie hatten Federn ausgerissen, die Knochen gebrochen und ihm so nicht nur körperliche Schmerzen bereitet. Stolz war ebenso wie Liebe ein Gefühl, das unter den Engeln nicht toleriert wurde.
Gadreel hatte vor Freude über Gottes Besuch und sein großes Geschenk Tränen in den Augen, als sein Bruder eintrat.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Sa 16 Jul 2016, 12:35

Die Aura Gottes, die ihn vor der Wohnungstür berührt hatte, hallte noch nach obwohl Sie bereits weit weg war. Jeremiel fühlte es ganz deutlich, dass Gott ihn gestärkt hatte, beinahe befördert wie die Menschen sagen würden. Seine Flügel hatten an Stärke gewonnen und verheilten die Wunden die er vom Bürgerkrieg im Himmel als Unbeteiligter davon getragen hatte.
Vater, ich kann dir gar nicht genug danken. Es bedeutet mir unendlich viel, dass du uns aufgesucht hast., sandte er als Stoßgebet zurück. Jeremiel hatte an Gadreel's Zimmertür geklopft und eim leises "Komm bitte rein." Vernommen. Der jüngere Engel zögerte einen Moment, ehe er die Türklinke runterdrückte und eintrat. Gadreel saß auf seinem Bett, strahlte ungeheure Kraft aus und hatte Tränen in den Augen.
Jeremiel kniete vor ihm nieder. "Bruder. Vater ist mit uns. Er liebt uns immer noch... Wie ich sehe hat er deine Flügel geheilt und dir neue Kraft verliehen. Ich spüre die ungeheure Kraft, die von dir ausgeht.", begann er als auch ihm Tränen in die Augen stiegen. "Vater hat mich mit seiner Aura gesegnet und mir die Augen geöffnet. Nun steht uns nichts mehr im Wege, um den Menschen dieser Welt zu helfen. Wir haben seinen Willen erfahren und sind auserkoren, ihn weiterzugeben.", ergänzte der junge Engel, dessen Augen ein neues reines Feuer der Hoffnung in sich trugen.
Jeremiel waren die Augen geöffnet worden und irgendwie wurde der Anhänger den Talia ihm geschenkt hatte gestärkt. Jeremiel konnte Sie deutlicher spüren. Sie war am Leben und einem Hinweis wurde ihm auch vermittelt. Talia. Ich werde dich finden. Dann sind wir wieder vereint., dachte er. "Ich habe den ersten Anhaltspunkt zu Talia.", sagte er ohne groß darüber nachzudenken und lächelte.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Sa 16 Jul 2016, 21:46

Gadreel war noch zu überrumpelt, um wirklich auf Jeremiels Eintreten zu reagieren. Auch er war voller Kraft und offenbar zutiefst gerührt.
 "Wir haben seinen Willen erfahren und sind auserkoren, ihn weiterzugeben", meinte Jeremiel glücklich.
"Ich weiß, Jeremiel. Ich habe Vater bereits vor einigen Monaten gesehen. Er hat mich auf dem Gefängnis befreit und mir veeziehen. Aber ich durfte niemandem davon erzählen. Ich denke, dass ich mich zunächst beweisen musste, darum gab er uns auch jetzt erst unsere Kräfte zurück. Wir sollten lernen, als Menschen zu leben, um sie besser verstehen  zu können."
Gadreel hatte lange nicht verstanden, wieso er als Engel mit Gefühlen wie Müdigkeit, Hunger, Schmerzen leben sollte. Doch nur dadurch hatte er nicht nur erfahren, was die Menschen ausmachte, sondern vor allem auch ihre Güte. Wie die junge Frau, die ihn wenige Tage nach seiner Flucht in einer Kirche aufgelesen und sich um seine Wunden gekümmert hatte. Oder Sugar, mit deren Hilfe er Freundschaft und Vertrauen erfahren durfte. Aber nun konnte er den Menschen wieder mit voller Kraft dienen. Und nicht nur ihnen...
"Bruder, ich will dir helfen Talia zu finden. Ihr habt es verdient, wieder zusammen sein zu können. Ich will, dass ihr glücklich werdet."

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    So 17 Jul 2016, 19:25

Als Jeremiel die Worte seines Bruder hörte, versteinerte sich seine Miene für einen kurzen Augenblick. "Ich weiß, Jeremiel. Ich habe Vater bereits vor einigen Monaten gesehen. Er hat mich auf dem Gefängnis befreit und mir verziehen. Aber ich durfte niemandem davon erzählen. Ich denke, dass ich mich zunächst beweisen musste, darum gab er uns auch jetzt erst unsere Kräfte zurück. Wir sollten lernen, als Menschen zu leben, um sie besser verstehen zu können."
Doch schnell entspannte er sich wieder und setzte sich seuftzend neben ihn. Das hat er mir also verschwiegen. Dann war unser Treffen also eine Prüfung., sagte sich Jeremiel und drückte einen Bruder leicht an sich. "Ich dachte mir schon, dass du mir etwas verschweigst. Ich habe deinen inneren Kampf gespürt, wollte dich aber nicht in Bedrängnis bringen....", begann er und räusperte sich dann ebenfalls. "Auch ich habe dir etwas verschwiegen, auch wenn du es vielleicht schon aus meinen Reaktionen gemerkt hast..... Als Talia verbannt wurde, hatten die Erze mich gezwungen alles mitanzusehen. Die Folter, das Entreißen der Gnade und ihren Fall, den ich versuchte aufzuhalten und niedergeschlagen wurde. Nicht umsonst haben Sie das gemacht. Talia und ich waren ein Paar in ihren letzten Jahren im Himmel. Es ist meine Schuld, dass Michael Sie verbannt hat. Ohne mich wäre sowas nie passiert. Es hat mich gebrochen und mich zu meinem Exil hier auf Erden gebracht. Auf der Suche nach Talia, um außerhalb des Himmels leben zu können.", beichtete Jeremiel und fügte hinzu, dass er all dies vor Gott gebracht hatte und er seine Fehler mit seinen Taten gutgemacht hatte und seine Liebe bewiesen hatte.
"Bruder, ich will dir helfen Talia zu finden. Ihr habt es verdient, wieder zusammen sein zu können. Ich will, dass ihr glücklich werdet.", die Worte seines Bruders ließen auch die letzte Mauer fallen und zum ersten Mal in seinem Leben, konnte er alles rauslassen. Sich an der Schulter seines Bruder ausweinen.
"I..Ich danke dir."


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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    So 17 Jul 2016, 23:15

Gadreel schockierte Jeremiels Erzählung von Talias Verbannung. Er wusste nicht, das er alles hatte mit ansehen müssen. Und vor allem, dass auch Unschuldige gefoltert worden waren. Es war wieder eine Bestätigung dafür, dass sie der grausamen Willkür der Engel Einhalt gebieten mussten.
„Talia und ich waren ein Paar in ihren letzten Jahren im Himmel. Es ist meine Schuld, dass Michael Sie verbannt hat. Ohne mich wäre sowas nie passiert.“, beichtete Jeremiel. Gadreel musste trotz des traurigen Hintergrundes seiner Worte kurz lächeln.
Ich wusste um eure Beziehung, Jeremiel. Ihr habt sie geheim gehalten, aber wenn sie dich in der Zelle besuchte und ihr einander anblicktet... Auch mir war Talia eine treue Freundin, aber ich konnte fühlen, dass es bei euch beiden über eine Freundschaft hinausging.“ Gadreel hatte diese Art der Liebe nicht erfahren können, er liebte seine Familie und die Schöpfungen Gottes, eine Partnerin hatte er schon alleine wegen all der Zeit im Gefängnis nicht finden können. Zudem war es sehr selten, dass Engel untereinander oder zu Menschen eine große Liebe entwickelten. Aber er fand es wundervoll, ein glückliches Paar zu sehen. Talia und Jeremiel hatten es zwar verheimlichen müssen und doch war sie es, die ihn all die Jahrhunderte durchhalten ließ.
Als sein kleiner Bruder in Tränen ausbrach und sich an seine Schulter lehnte konnte Gadreel direkt spüren, welche Last von Jeremiels Herzen gefallen war mit dem Wissen, dass er nun mit seiner und Gottes Unterstützung rechnen konnte in der Suche nach Talia. Gadreel legte seine Arme um den schluchzenden Engel und drückte ihn an sich, bis die Tränen versiegten.
Du brauchst mir nicht zu danken, Bruder. Eure Liebe zueinander ist ein einzigartiges Geschenk. Aber du hast vorhin von einem Anhaltspunkt erzählt. Meinst du, wir können sie finden?“

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Zuletzt von Gadreel am Mo 18 Jul 2016, 17:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    So 17 Jul 2016, 23:43

Jeremiel spürte, wie sein Bruder sich leicht anspannte als er von Talia's Fall berichtete und es tat ihm in der Seele weh darüber zu sprechen. All das war eine so frische Wunde. „Ich wusste um eure Beziehung, Jeremiel. Ihr habt sie geheim gehalten, aber wenn sie dich in der Zelle besuchte und ihr einander anblicktet... Auch mir war Talia eine treue Freundin, aber ich konnte fühlen, dass es bei euch beiden über eine Freundschaft hinausging.“
Die Worte seines Bruders waren für ihn eine weitere Bestätigung, dass es seine Schuld gewesen war, dass Talia gefallen war. "Hätten wir es doch nur besser verstecken können. Dann wäre... dann wäre Sie niemals gefallen.", flüsterte er leise während seine Tränen die Wange hinunterliefen.
Sein Bruder legte die Arme um Jeremiel. Eine Geste, die er oft bei den Menschen beobachtet hatte. Allein Gadreel's Anwesenheit spendeten ihm Trost, den ihm kein anderer aus der Familie schenken konnte. Als die Tränen langsam versiegten und er sich bedankte, kam Gadreel wieder auf Talia zu sprechen.
„Du brauchst mir nicht zu danken, Bruder. Eure Liebe zueinander ist ein einzigartiges Geschenk. Aber du hast vorhin von einem Anhaltspunkt erzählt. Meinst du, wir können sie finden?“
Der Engel schluckte und griff nach seiner Kartusche, die Talia ihm nach der Befreiung von einem Einsatz in Ägypten mitgebracht hatte. "Diese Kartusche hat Sie mir geschenkt. Unsere Initialien sind da eingraviert und dadurch spüre ich, wie es ihr geht. Vater's Kraft hat die Seelenverbindung gestärkt und ich spüre Sie deutlicher. Bilder von Computern und Technik erreichen mich. Sie muss wohl viel damit arbeiten.", gab er seinen Anhaltspunkt weiter. Es war zwar nicht viel, aber es war ein Anfang.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 18 Jul 2016, 16:26

Gadreel hatte den Eindruck, dass Jeremiel sich Vorwürfe machte wegen Talias Verbannung. Für ihn waren die einzig Schuldigen ihre Brüder und Schwestern, die zwei der zuverlässigsten und besten Engel dafür bestraft hatten. „Es ist nicht eure Schuld, Jeremiel. Die einzig Schuldigen an dieser Situation sidn Michael und seine Anhänger. Er dürfte euch nicht für etwas bestrafen, das weder ihm noch sonst jemandem schadet. Egal wie gut ihr es verborgen hättet, die Erzengel haben ihre Augen und Ohren überall. Es wundert mich nicht, dass Gabriel sich vor diesem Wahnsinn zurückgezogen hat.“
Der Engel war hingegen sehr erfreut zu hören, dass sein Bruder nun erste Spuren gefunden hatte, die sie zu Talia führen konnten. Zwar war es nicht viel, aber immerhin ein Anfang.
Ich bin optimistisch, dass du bald andere Nachrichten von Talia erhalten wirst. Vielleicht übermittelt sie dir Bilder von einem Gebäude, das wir erkennen und finden können.“
Es mochte vielleicht für Jeremiel und die meisten äußerst zuversichtlich klingen. Aber nachdem sie nun auf Gottes Beistand zählen konnten, hatte er auch den Glauben, dass sie alles schaffen konnten. Gadreel klopfte Jeremiel lächeln und aufbauend auf die Schulter.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 18 Jul 2016, 21:12

Als Gadreel's weitere Worte zu ihm durchdrangen, fühlte er sich nicht besser als zuvor. Tief in seinem Innersten, gab er sich die Schuld an allem was Talia wiederfahren war. Die Folter, die Abweisung der Engel, die Verbannung und den Fall.
„Es ist nicht eure Schuld, Jeremiel. Die einzig Schuldigen an dieser Situation sidn Michael und seine Anhänger. Er dürfte euch nicht für etwas bestrafen, das weder ihm noch sonst jemandem schadet. Egal wie gut ihr es verborgen hättet, die Erzengel haben ihre Augen und Ohren überall. Es wundert mich nicht, dass Gabriel sich vor diesem Wahnsinn zurückgezogen hat.“ "Es ist schwer sich nicht die Schuld zu geben, wenn man all das mitansehen musste und von jedem Anwesenden als Grund für ihrer Vergehen gennant wird, Bruder. Sie haben versucht Sie zu brechen, doch Sie hat alles durchgehalten. Es hätte Sie nicht treffen dürfen...", entgegnete der Engel, bevor er von seinem kleinen Anhaltspunkt sprach.
„Ich bin optimistisch, dass du bald andere Nachrichten von Talia erhalten wirst. Vielleicht übermittelt sie dir Bilder von einem Gebäude, das wir erkennen und finden können.“, sagte Gadreel zu ihm und klopfte dem jüngeren Engel auf die Schulter. "Du hast sicher Recht. Vielleicht sollte ich mich erstmal auf die Menschen konzentrieren, bevor ich eine Suche ohne weitere Anhaltspunkte starte. Ich versuche während meiner Meditationen mehr herauszufinden, aber was hast du nun vor?", fragte Jeremiel nachdem er einen Entschluss gefasst hatte.

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 18 Jul 2016, 23:05

Gadreel fand es schade, aber durchaus verständlich, dass sich Jeremiel immer noch schuldig fühlte. Auch ihm hatte man immer wieder eingebläut, dass er Schuld am Niedergang der Menschheit sei und er musste sich eingestehen, dass er dies immer noch manchmal glaubte. Wenn er von Dingen wie Krieg, Mord und Umweltzerstörung hörte dachte er sich immer wieder, wie es wohl nun wäre wenn Luzifer ihn nicht überlistet hätte. Würden sie noch immer unschuldig und ohne Sorgen im Paradies leben? Aber er versuchte sich selbst und seinen Bruder nicht mit solch trüben Gedanken zu belasten.
Und auch Jeremiels Frage, was er nun vor hatte, gab ihm zu denken. Jetzt, wo er seine Kräfte wieder erlangt hatte, könnte er auf jeden Fall mehr tun, als bisher.
„Ich will auch meine neu erlangten Kräfte einsetzen, um den Menschen etwas Gutes zu tun. Aber ich will zunächst in New Orleans bleiben. Die Stadt hat bereits so viel Unglück erlebt mir dem Sturm vor einigen Jahren, dass sie noch immer darunter leidet. Aber da ich nun wieder fliegen kann, kann ich meinen Radius zum Glück erweitern.“
Er konnte es kaum erwarten, wieder seine Flügel zu nutzen. Aber er musste sich noch immer bedeckt halten, er konnte es nun zwar mit zwei oder drei Gegnern aufnehmen, aber er wollte Zusammenstöße mit seinen Brüdern und Schwestern meiden. Er wollte niemanden töten.
„Hattest du nicht erwähnt, dass du in einem Krankenhaus hilfst?“

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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mo 18 Jul 2016, 23:25

Auch Gadreel schien vorerst in der Umgebung bleiben zu wollen und Jeremiel selber hatte im Krankenhaus noch mehr als genug zu tun, bevor er irgendwas anderes in Angriff nehmen konnte. Doch durch seine Arbeit würden die anderen Engel ihn immer wieder mal auf der Arbeit aufsuchen.
„Ich will auch meine neu erlangten Kräfte einsetzen, um den Menschen etwas Gutes zu tun. Aber ich will zunächst in New Orleans bleiben. Die Stadt hat bereits so viel Unglück erlebt mir dem Sturm vor einigen Jahren, dass sie noch immer darunter leidet. Aber da ich nun wieder fliegen kann, kann ich meinen Radius zum Glück erweitern.“
Jeremiel nickte anerkennend. "Das ist eine gute Idee. Sei nur vorsichtig, dass du deinen Schutz regelmäßig erneuerst. Ah, moment...... Wo habe ich es denn?", sagte er und suchte in seinem Schrank bis er eine kleine Kiste herauszog und öffnete. Ein Engelsdolch lag darin und er war makellos und sichtlich ungenutzt. "Ich habe ihn im Garten Eden gefunden, nachdem ich freigelassen wurde. Ich denke es ist deiner. So kannst du dich im Notfall verteidigen.", fügte er hinzu bevor er die Frage seines Bruders beantwortete.
„Hattest du nicht erwähnt, dass du in einem Krankenhaus hilfst?“ "Ja. Als Sportmediziner und Ersthelfer. Momentan ist gerade die Hölle los. Ständig passieren Unfälle, weil die Leute keine Wintereifen auf ihre Wagen ziehen oder das Wetter unterschätzen. Aber dort wärst du nicht sicher. Einige Brüder und Schwestern wissen von meiner Arbeit und tauchen dort gelegentlich auf, um mich zu bitten zurückzukommen und für Michael zu kämpfen. Hier bist du sicher und unterwegs ohne meine Nähe. Hier wird uns keiner finden. Nur ausgewählte Engel dürfen eintreten.", erklärte er auch wenn er gerne mit seinem Bruder im Krankenhaus gearbeitet hätte.


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BeitragThema: Re: Jeremiel und Gadreel's Wohnung    Mi 20 Jul 2016, 00:25

Gadreel war überrascht und glücklich, dass Jeremiel seinen Dolch gefunden und vor allem aufbewahrt hatte. Vorsichtig nahm er seine Waffe in die Hände, die noch nie einen anderen Engel getötet hatte. Damals waren seine Geschwister noch einig und friedlich.
„Danke, Bruder. Ich hoffe aber, dass ich den Dolch nicht brauchen werde, aber es ist gut zu wissen, dass ich mich verteidigen kann.“
Er verstand, dass es zu gefährlich war, wenn er Jeremiel zu seiner Arbeitsstelle begleiten würde. Er würde zunächst einmal bei der Obdachlosenhilfe bleiben. Sie konnten ebenfalls jede Unterstützung gebrauchen und er hoffte, dass ihn dort niemand finden würde.
„... Hier bist du sicher und unterwegs ohne meine Nähe. Hier wird uns keiner finden. Nur ausgewählte Engel dürfen eintreten.“
Gadreel war so in Gedanken versunken, dass er zu seiner Schande gestehen musste, nicht alles von Jeremiels Aussage gehört zu haben.
„Meinst du damit, ich darf weiterhin hier in der Wohnung bleiben? Ich muss nun nicht mehr zwangsläufig schlafen oder essen, wäre sehr dankbar eine Unterkunft zu haben, es ist hier wundervoll und friedlich. Und ich will dich bei der Suche nach Talia unterstützen, so gut ich kann.“
Zwar hatte Jeremiel schon gesagt, dass er bleiben konnte, aber Gadreel zweifelte noch immer. Er war im Endeffekt eine Gefahr für seinen kleinen Bruder. Wenn die anderen erfahren würden, dass er einen Flüchtigen versteckte, würden sie Jeremiel wieder einsperren oder sogar töten.

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