The Winchester Family Business
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 Das Schlafzimmer

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BeitragThema: Das Schlafzimmer   So 22 Jan 2017, 20:46

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Normalerweise war Jamie Carmichael keineswegs der Typ für Aufräumen und Putzen. Hatte er sich auf der High School mit seiner Mutter nicht über die Jagd gestritten, ging es um sein unaufgeräumtes Zimmer. Ebenso wenig war er ein überragender Koch. Seine Eltern hatten es ihm nie beigebracht, in der Akademie gab es eine Art Kantine und war er wieder einmal auf der Flucht, dann ernährte er sich von Fast Food oder gönnte sich den ein oder anderen Restaurantbesuch. Und doch blitzte die Wohnung an diesem Tag vor Sauberkeit und in der Küche köchelte ein Topf mit Tomatensuppe vor sich hin. Jamie selbst befand sich im Schlafzimmer und wechselte seine Alltagsklamotten in ein etwas schickeres Hemd. Auch das kam nicht allzu oft vor. Doch heute sollte alles perfekt sein, ein Fest gewissermaßen. Es ist auch ein Fest. Wir haben uns über ein halbes Jahr nicht mehr gesehen. Er knöpfte sich das Hemd halb zu, rollte die Ärmel hoch - eine Angewohnheit, die er sich über die Jahre nie abgewöhnt hatte und es wohl auch niemals tun würde - und ließ sich schließlich auf dem frisch bezogenen Doppelbett nieder.
Zehn Tage war es her, seit es Jamie gelungen war, der Akademie ein weiteres Mal zu entfliehen. Die Wohnung hatte er bereits vorher gemietet - unter anderem Namen, damit es für Leo schwerer wurde, ihn zu finden. Unmöglich würde es wahrscheinlich nicht sein, sein widerlicher Cousin fand immer einen Weg. Doch manchmal war der Weg so lange, dass Jamie tatsächlich mehrere Monate auf freiem Fuß´verbrachte. Im normalem Leben. Keine Monster, kein Drill. Nur Amerikas größte Metropole New York, diese Wohnung und Alistair. Jamies eigene kleine Welt. Nun, in New York war er, die Wohnung hatte er, da fehlte nur noch Alistair.
Ein schon fast dümmliches Grinsen schob sich auf seine Lippen, als er an seinen Freund dachte. Der Sportstudent aus Großbritannien. Sie hatten sich getroffen, als Jamie das letzte Mal auf der Flucht gewesen war und was sollte man sagen? So ziemlich das, was man als Liebe auf den ersten Blick beschreiben konnte. Doch nach einem halben Jahr hatte Ali zurück in seine Heimat gemusst und keine zwei Wochen später wurde Jamie von seinem Cousin auffgegabelt und zurück zur Akademie geschleppt. Nichtsdestotrotz waren sie in Kontakt geblieben und jetzt war Alistair in die USA zurückgekommen und Jamie hatte sich erneut davonstehlen können. Heute war sein Freund am Flughafen angekommen, doch Jamie hatte es vermieden, ihn dort abzuholen, in der Gewissheit, dass wenn man bereits nach ihm suchte, der Flughafen einer der ersten Plätze sein würde. Nein, da blieb er lieber in der Wohnung. Versteckt.
Abwehrend schüttelte Jamie den Kopf. Es war definitiv nicht der richtige Zeitpunkt, um wieder darüber nachzudenken. Er sollte sich freuen, Alistair wiederzusehen, sich freuen, wieder frei zu sein... und vor allem die Tomatensuppe am Überkochen hindern. Deren heftiges Blubbern riss ihn aus seinen Gedanken und er stürmte in die Küche, um die überkochende Suppe vom Herd zu reißen. So viel zu seinen Kochkünsten. Doch ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass Alistair bereits zehn Minuten zu spät kam. Etwas besorgt runzelte er die Stirn und ging zurück ins Schlafzimmer, um sein Handy aus der Jackentasche zu ziehen und Alistair anzurufen.

gt: Alistairs Handy
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Alistair Roderick

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   So 22 Jan 2017, 23:23

cf: Alistair's Handy

Während der junge Sportstudent auf dem Weg zur WG versuchte sowohl seine Tasche und die zwei Koffer zu tragen, telefonierte er irgendwie mit Jamie Carmichael. Jamie. Alleine der Gedanke an das Wiedersehen mit seinem festen Freund, ließ das Herz des Halbgottes höher schlagen.
Die Tatsache, dass er jedoch nicht mehr studierte, machte Ihn stutzig. Doch er wollte jetzt nicht weiter nachfragen. Jamie sollte es von sich aus erzählen. "Oh, okay.", antwortete Alistair nur und stand erschöpft von der ganzen Reise vor der Wohnungstür, an der er kräftig klopfte. Gekleidet in sein Winteroutfit, stand er eine gefühlte Ewigkeit vor dee Tür, während er an den Abschied vor einem halben Jahr dachte. Wir standen beide weinend am John F. Kennedy Airport und wollten uns nicht trennen. Ich weiß noch, wie ich ihm eine Kette mit unseren Initialen gegeben habe und er mir das Armband... Der Rückflug nach London war eine Qual und tagelang hatte ich auf nichts Lust. Als wir dann zum ersten Mal telefonieren konnten, ging es aber es war eben nicht dasselbe. Aber jetzt bin ich ja wieder hier., dachte er und die Tür öffnete sich.
Alistair war noch nie nah am Wasser gebaut, doch Jamie dort im Türrahmen zu sehen, ließen ihm die Tränen in die Augen schießen. Der Halbgott ließ die Koffer zu Boden gleiten, gefolgt von der Tasche ehe er Jamie in die Arme schloss. "Ich habe dich vermisst, Süßer.", flüsterte er leise.

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Mo 23 Jan 2017, 21:24

cf: Alistairs Handy

Jamie warf das Handy achtlos auf das Bett, als es an der Tür klopfte, rückte sich noch einmal die Kleidung zurecht und stürmte dann geradezu zur Wohnungstür, um zu öffnen. Es war, als hätte sich die ganze Freude und Euphorie seinen Freund nach all den Monaten wiederzusehen, für genau diesen Moment aufgestaut, als er die Tür öffnete und Alistair auf der Schwelle stand. Er hatte sich sein Gesicht jede Nacht vor dem Einschlafen ins Gedächtnis gerufen, damit er es nie wieder vergaß, doch es in echt, in Realität zu sehen, war so viel besser. Das Grinsen auf seinem Gesicht wurde so breit, dass seine Haut beinahe aufzureißen schien. "Alistair", begrüßte er ihn freudig. Zu mehr kam Jamie nicht, denn schon im nächsten Moment lag sein Freund in seinen Armen. Auch das war ein Gefühl, das er sich oft vorgestellt hatte - und das der Realität nicht im Mindesten nahe gekommen war. Mit Emotionen, die so hoch schlugen wie Wellen beim Sturm, hielt er Alistair im Arm und drückte ihn so fest, als wolle er ihn nie wieder loslassen. Und das werde ich auch nicht. Von jetzt an bleibe ich immer bei ihm, kein Großvater der Welt kann mich daran hindern. Es mochten kindische Gedanken sein - seine Brüder hätten sie sicherlich als kindisch abgetan - doch im Moment war es alles, was er sich wünschte. Und was war schon so falsch daran? Warum mussten sie denn alles für die Jagd aufgeben?
"Ich hab dich noch viel mehr vermisst", murmelte er Alistair ins Ohr und genoss die Umarmung, legte seinen Kopf auf seiner Schulter ab und schloss die Augen. Im Grunde könnten sie für immer so stehen bleiben. Aber er würde diese Tomatensuppe nicht gekocht haben, um sie kalt werden zu lassen. Widerstrebend löste er sich von seinem Freund hob ungefragt die zwei Taschen hoch und trat dann einladend seitlich in den Türrahmen. "Wenn ich Sie herein bitten dürfte", versuchte er sich an einem britischen Akzent, der furchtbar in die Hose ging. Er war nun einmal Amerikaner durch und durch. "Das Essen steht schon bereit."
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Alistair Roderick

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Mo 23 Jan 2017, 22:07

Seit seiner Abreise vor genau einem halben Jahr, hatte Alistair jeden Tag auf diesen Moment gewartet. Jamie wieder in die Arme zu schließen, sich außerhalb von London Zuhause zu fühlen. Als Jamie die Tür öffnete, ließ der Student mit einem schiefen symphatischen Lächeln sein Handy in der Hosentasche versinken. Das Herz des Halbgottes schien ihm aus dem Brustkorb springen zu wollen, doch die Freudentränen und die Umarmung richteten seine Aufmerksamkeit auf Jamie.
Nie hatte Alistair geglaubt, jemanden zu finden der Ihn so nahm wie er war. Ohne Hintergedanken und Prestigeansage. Jamie liebte Ihn und Alistair hatte sich in Jamie verliebt. Der Blickkontakt beim Sportturnier des Colleges hatte den Funken überspringen lassen. "Ich hab dich noch viel mehr vermisst" die Worte Jamie's wärmten sein Herz und genoss die Umarmung einen langen Augenblick, bis sich Jamie gelößt hatte und plötzlich die zwei Koffer in der Hand hatte.
Alistair warf ihm einem Blick zu, der sagte wie Alistair das fand, nämlich nicht nötig gewesen, doch die Worte mit unglaublich schlechtem britischen Akzent lösten ein Lachen aus. "Wenn ich Sie herein bitten dürfte. Das Essen steht schon bereit." "Vielen Dank, der Herr. Ihre Gastfreundschaft ist wirklich vorzüglich.", erwiderte er in feinstem britischen Akzent und wechselte dann beinahe fließend auf amerikanisch um, als Sie die Küche betraten. "Es tut so gut, wieder bei dir zu sein." Er hauchte die Worte fast in Jamie's Ohr und küsste Ihn dann leidenschaftlich, als wäre er der letzte Tropfen Wasser auf der Erde.
Das wollte ich schon seit Monaten machen., schoss es ihm durch den Kopf.

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Di 24 Jan 2017, 21:49

Wie beabsichtigt brachte der Akzent Alistair zum Lachen. Ein Geräusch und ein Anblick, den Jamie so sehr vermisst hatte. Am liebsten hätte er seinen Freund abermals in die Arme gezogen, einfach nur damit er nicht nur sah, dass er da war, sondern es auch fühlte. Alistairs Lachen war ansteckend und so stimmte Jamie mit ein, nur um ihm ein gemurmeltes "Angeber" zu schenken, als er in perfektem britischen Akzent antwortete. Natürlich - schließlich war er Brite. Und keineswegs so verklemmt, wie sie angeblich sein sollen. Das Grinsen dabei zeigte jedoch deutlich, dass er es keineswegs ernst meinte. Jamie stellte die Koffer erst einmal im Flur ab und führte Alistair dann in Richtung Küche. Dabei blieb er so nahe bei seinem Freund wie nur möglich, er konnte sich gar nicht weiter weg bewegen. Die Freude, Alistair endlich wieder zu sehen, war geradezu elektrisierend und mit einem fetten Grinsen musterte Jamie ihn immer wieder. Er ist da. Er ist wirklich da! Mit seinem Leben als Jäger und all dem, was seiner Familie zugestoßen war, war es Jamie schon geradezu unmöglich gewesen, Freunde zu finden und für längere Zeit mit ihnen in Kontakt zu bleiben. An Beziehungen war da gar nicht erst zu denken gewesen und abgesehen von einer mehr oder weniger halbherzig ersten Beziehung mit einer Mitschülerin in der High School war Alistair sein erster Freund. Und man konnte sagen, was man wollte, zumindest für Jamie stand fest: Er liebte diesen Mann von ganzem Herzen. Vielleicht geht die Rechnung ja auf. Vielleicht können wir für immer zusammen bleiben. Doch dann musste er an die Geschichte denken, die er Alistair versprochen hatte und seine optimistischen Gedanken trübten sich. Jamie würde alles erzählen, das hatte er längst beschlossen. Doch wie voile wollte und vor allem konnte Alistair glauben? Was, wenn er Jamie schlussendlich verließ? Der furchterregende Gedanke war schnell vergessen, als Alistair ihn so leidenschaftlich küsste, wie er sich nie erinnern konnte, es je getan zu haben. Jamie ging sofort auf den Kuss ein, vergrub eine Hand im Haar seines Freundes, während die andere nach Alistairs tastete und fest drückte. In den langen Nächten alleine in der Akademie hatte sich Jamie oft an diese Küsse zurück erinnert, hatte sich jedes Detail genau ins Gedächtnis gerufen, und doch konnte keine dieser Erinnerungen es mit diesem Kuss aufnehmen. Jamie löste ihn erst, als der Luftmangel wirklich erheblich wurde. Lächelnd sah er Alistair an und drückte seine Hand abermals. "Man könnte beinahe schon sagen, das habe ich mehr vermisst als dich", scherzte er und gab Alistair erneut einen kurzen Kuss, "Aber bevor wir weitermachen, täte ein Teller Suppe vielleicht ganz gut."
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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   So 29 Jan 2017, 15:34

So eine herzliche Begrüßung hatte sich Alistair gewünscht und jetzt, da er Sie bekommen hatte, freute er sich umso mehr. So genoss Alistair jeden Augenblick des Kusses. Den festen Griff in seinen Haaren, Jamie's Hand mit seiner Hand verschlungen und seinen Liebsten fest umschlossen.
Häufig hatte Alistair an diese Momente denken müssen, besonders in der Zeit als er selber wenig Zeit für sein Privatleben hatte. Gerade als der Kuss begann einen Luftmangel hervorzurufen, lösten Sie sich. "Man könnte beinahe schon sagen, das habe ich mehr vermisst als dich", scherzte Jamie und gab Alistair erneut einen kurzen Kuss, "Aber bevor wir weitermachen, täte ein Teller Suppe vielleicht ganz gut."
Alistair hob fragend die Augenbraue seines rechten Auges. "Wo ist Jamie und was hast du mit Ihm gemacht?", witzelte Alistair da er genau wusste, wie ungerne Jamie kochte. Bis jetzt war es meist der Halbgott gewesen, der gekocht hatte.
Gemeinsam setzten Sie sich an den kleinen Esstisch und begannen die Suppe zu essen. "Du sagtest, dass du nicht mehr studierst, Jamie. Wie kam es? Hat es etwas mit deiner Familie zu tun, über die du so ungerne sprichst?", erkundigte sich Alistair neugierig, denn die Nachricht am Telefon hatte Ihn ziemlich überrascht. Der Halbgott wusste, wie sehr Jamie seinen Studiengang geliebt hatte, weshalb der Einfluss der Familie mit Sicherheit ein Grund sein dürfte.
Dabei war Alistair gegenüber Jamie, was seinen Vater betrifft auch nie ganz ehrlich gewesen. Sicher kannte er seinen Vater nicht, aber wenn die Geschichte seiner Mutter stimmte, dann war Alistair ein Halbgott.

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Di 31 Jan 2017, 22:50

"Wo ist Jamie und was hast du mit Ihm gemacht?", fragte Alistair offensichtlich im Scherz und erst lächelte Jamie darüber, bis die Worte schließlich eine säuerliche Erinnerung in ihm auslösten. Wo ist Jamie? Jamie existiert nicht mehr, Jamie ist nur noch die Hülle eines Dämons, ein böses Wesen mit dem Gesicht von Jamie hat unseren Vater getötet. Er widerstand dem Drang sich die Ohren zuzuhalten, doch das Grinsen fiel ihm geradezu aus dem Gesicht. "Ich wollte es besonders... schön sein lassen", murmelte er, während er sein Bestes tat, um die Fassung wiederzuerlangen, was ihm auch kurze Zeit darauf gelang. Dennoch wirkte sein Lächeln etwas künstlich, als er hinzufügte: "Aber versprich dir nicht zu viel davon. Ich fürchte, sie ist angebrannt."
Die wenigen Löffel Suppe, die Jamie zu sich nehmen konnte, ehe Alistair wieder zu sprechen begann, genügten, dass er sich wieder vollkommen unter Kontrolle bekam. Die Sache mit dem Dämon war vergessen, alles in Richtung der Jagd war vergessen - es zählte nur noch sein Freund und dass er hier bei ihm war und das die Zeit mit ihm einfach wunderbar war. Bis Alistair seine Frage stellte.
Mit einem Schlucken setzte Jamie den Löffel ab, fuhr sich einmal durchs Haar und faltete dann die Hände. Als würde ich beten. Dabei war er nie der Typ zum Beten gewesen, wozu auch. Die Vorstellung, dass irgendwo da oben jemand über alles wachte und jeden Menschen beschützte, war einfach lächerlich, denn wo war dieser Schutz gewesen, sein Leben lang? Wie konnte ein fürsorglicher Gott wollen, dass ein Kind sein ganzes Leben lang darauf gedrillt wurde, Monster zu jagen und bei dieser Jagd womöglich ums Leben zu kommen?
Er räusperte sich. "Es ist wegen meiner Familie, ja", erwiderte er und schenkte Alistair einen bittenden Blick. Ich werde dir alles erzählen, aber bitte bleib! "Aber nicht so, wie du vermutlich denkst. Sie zwingen mich auf diese Akademie zu gehen, aber es ist kein Elitecollege, wie ich es dir immer erzählt habe. Wobei - im engsten Sinne schon, aber man wird kein Arzt oder Rechtsanwalt. Es ist eine Akademie für Jäger." Da - es war raus. Nicht so wirklich, es war sicher eine Menge an Erklärungen notwendig, bis Alistair ganz verstand, aber es war ein Anfang. Fast schon vorsichtig sah Jamie zu seinem Freund auf. Bitte, bleib!
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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Mi 01 Feb 2017, 07:36

Jamie schien sich schwer damit zu tun, den Witz nicht ernst zu nehmen und ohne den Grund zu wissen, breitete sich eine seiner Vorahnung aus. Jamie ist immer noch ein verschlossenes Buch. Ich weiß kaum was über seine Familie, außer das Sie großen Einfluss besitzen soll. Aber was steckt dahinter?, rätselte der Halbgott und begann die Suppe zu essen. Sie war wirklich etwas angebrannt, aber das störte Alistair nicht.
"Keine Sorge. So schlecht ist die Suppe gar nicht. Ein wenig mehr Übung und dann klappt es noch besser.", erwiderte Alistair und zwinkerte Jamie zu.
Es ist wegen meiner Familie, ja. Aber nicht so, wie du vermutlich denkst. Sie zwingen mich auf diese Akademie zu gehen, aber es ist kein Elitecollege, wie ich es dir immer erzählt habe. Wobei - im engsten Sinne schon, aber man wird kein Arzt oder Rechtsanwalt. Es ist eine Akademie für Jäger." Jamie's Worte waren verwirrend. "Moment... Deine Familie besitzt eine Akademie für Jäger? So richtige Jäger, die im Wald Wild schießen? Ich verstehe nicht ganz. Was ist daran so schlimm? Und ich dachte die Wahrheit über meinen Vater wäre weniger schlimm.", entgegnete der Halbgott und aß auf.

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Mi 01 Feb 2017, 21:27

Wie erwartet stieß Jamies Erläuterung bei seinem Freund vor allem auf Verwirrung. Alistairs nachhakende Frage brachte ihn dazu, kalt und beinahe zynisch aufzulachen. Jäger, die im Wald auf Wild schossen... Wenn es doch nur so einfach wäre. Müde schüttelte er den Kopf. "Nicht diese Art von Jägern, Alistair." Jamie zögerte, bevor er weitersprach, er wusste, dass diese Erklärung alles entscheiden würde. Ob sein Freund blieb oder ob er Jamie für verrückt erklärte und ging. Aber sind wir nicht eigentlich verrückt? Stürzen uns für Unbekannte in Lebensgefahr. Wieder atmete er tief durch und strich sich durchs Haar - eine Geste, die er stets machte, wenn er nervös war. Seine Suppe - nur halb aufgegessen - wurde kalt vor ihm, doch das kümmerte ihn im Augenblick recht wenig. "Diese Jäger jagen keine Tiere, sondern übernatürliche Wesen. Hauptsächlich Dämonen und Geister, doch auch Vampire, Werwölfe, Hexen und es soll sogar Engel und Götter geben. Meine Familie scheint schon seit immer zu jagen, ich wurde als Kind schon darauf trainiert, aber ich wollte es nie und will es immer noch nicht. Alles, wonach ich mich je gesehnt habe, war ein normales Leben, als Student in einer festen Beziehung. Mit dir." Er lächelte ihn Alistairs Richtung, wagte es jedoch nicht ihn anzusehen, wollte nicht den Gesichtsausdruck sehen. Bitte bleib. Bitte halte mich nicht für verrückt und bleib. Bitte bleib!
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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Di 07 Feb 2017, 15:15

Jamie's seltsames Lachen und der kalte Ausdruck ließen dem Halbgott einen Schauer über den Rücken strömen. Aus irgendeinem Grund wurde Alistair innerlich unruhig. Eine Reaktion die er in der Nähe von einigen Menschen schon häufiger gehabt hatte. Aber warum diesmal bei Jamie?, fragte er sich. "Nicht diese Art von Jägern, Alistair."
Der Halbgott runzelte die Stirn und verschränkte an die Küchenzeile gelehnt, die Arme während er sich einen Kakao machte. "Was dann? ", hakte er nach, ohne es bei seinem Gefühl wirklich wissen zu wollen. "Diese Jäger jagen keine Tiere, sondern übernatürliche Wesen. Hauptsächlich Dämonen und Geister, doch auch Vampire, Werwölfe, Hexen und es soll sogar Engel und Götter geben. Meine Familie scheint schon seit immer zu jagen, ich wurde als Kind schon darauf trainiert, aber ich wollte es nie und will es immer noch nicht. Alles, wonach ich mich je gesehnt habe, war ein normales Leben, als Student in einer festen Beziehung. Mit dir."
Jamie's Worte ließen Alistair kreidebleich werden, denn er sah wie schwer es seinem Freund fiel, darüber zu reden. "Übernatürliche Wesen? Dämonen & Engel? Dann gibt es Sie also wirklich?.... Ich glaub es nicht. All das was Mom mir gesagt, .... über meinen Vater gesagt hat, stimmt dann doch..... Dabei habe ich es nur für einen Scherz gehalten", erwiderte Alistair und rutschte an der Küchenzeile zu Boden, wo er sich völlig verwirrt durch die Haare fuhr.
"Oh Mann. Was für eine Bombe.... Du ein Jäger und ich bin damit offiziel ein Halbgott..... Sohn des Hermes... Wie konnte das passieren? Seit Jahren  habe ich es für einen schlechten Scherz gehalten.", murmelte Alistair vor sich her. Im Kopf des Halbgottes begann sich das Labyrinth seiner Bruchstücke an Informationen langsam zu einem Bild zu formen. Einem Bild, an das der Halbgott nie gedacht hatte.
"Dann bin..... bin ich auch ein Monster, das gejagt wird?", fragte er immer noch deutlich verwirrt.

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   So 19 Feb 2017, 21:58

Jamie bemerkte, wie sein Freund immer unruhiger wurde. Kein Wunder, schließlich war die Grabesstimme, mit der er sprach, kein gutes Zeichen oder? Es hätte ihn besorgt, wenn Alistair es als eines gedeutet hätte. Er folgte ihm mit den Blick, während der Sportstudent zur Küchenzeile ging und sich einen Kakao machte. Alistair und sein Kakao. Wenn die Stimmung nicht so ernst gewesen wäre, hätte Jamie darüber gelächelt. Es war eines der Dinge, die er so schmerzlich vermisst hatte.
Während Alistair jedoch zusehends blasser wurde, konnte er nicht aufhören zu beten. Jamie wollte. dass er blieb. Er wollte weiter zusehen, wie er sich in der Küchenzeile Kakao zubereiten, er wollte mehr Küsse wie den zuvor, er wollte die Schlagabtäusche, Alistairs Essen und den Sex natürlich. Kurz, er wollte Alistair. Für immer. Zitternd schlug ihm das Herz in der Brust, während er auf seine kalte Suppe starrte. Bitte.
Alistair blieb. Er fing nicht an, panisch seine Sachen zu packen und zu fliehen, er beschimpfte Jamie nicht als Verrückten und er fing auch nicht an zu lachen und sagte ihm, was ein schlechter Scherz das doch war. Mit all diesen Reaktionen hatte Jamie gerechnet. Doch die, die tatsächlich folgte, hatte er nicht kommen sehen.
Den Blick noch immer auf seine Suppe gesenkt, sah er nicht, wie Alistair in der Küchenzeile zu Boden rutschte, doch er hörte seine Worte laut und deutlich. Mit einer Mischung aus Überraschung und Entsetzen sah Jamie auf. Was hatte seine Mutter Alistair über seinen Vater erzählt? Augenblicklich fiel ihm der Rugaru ein, ein kannibalenartiges Wesen. Der Hunger nach Menschenfleisch war vererbbar. Jamie musste hart schlucken. Bitte nicht. Die Vorstellung, dass Alistair, sein Alistair, sich in ein solches Wesen verwandelte... Er wollte nicht einmalö daran denken.
Die nächsten Worte brachten also einige Erleichterung. Ein Sohn des Hermes? Für Jamie machten diese Worte den Unterschied zwischen Hölle und Himmel. Er sah zu Alistair und lächelte iihn erleichtert an - bis der Schleier der Erleichterung verpuffte und etwas anderes in seinen Gedanken Gestalt annahm. Sohn des Hermes... Halbgott. Sein Mund wurde trocken. Auch wenn man sich nie sicher gewesen war, ob Götter nun wirklich existierten, so waren sie doch blutrünstig und grausam, man musste sich nur die griechischen Mythen genauer ansehen. Alistair als ein Sohn von ihnen machte ihn unweigerlich zu einem...Monster.
Aber nein, das konnte nicht sein. Wie konnte der Mann, der so süß sein konnte und dahinten völlig geschockt in seiner Ecke hockte, ein tödliches Monster sein? Er hatte nichts davon gewusst, hatte es selbst für einen schlechten Scherz gehalten... Er war kein Monster, wie auch?
Und so schüttelte Jamie den Kopf. "Nein. Göttersohn oder nicht, es spielt keine Rolle." Seine Stimme klang verzweifelt. "Es sei denn, du hast Menschen verletzt oder getötet. Sag mir, dass das nicht passiert. Bitte, Alistair, bitte sag mir, dass das nicht geschehen ist." Irgendwo hinter seinen Augen warteten die Tränen, doch Jamie ließ sie nicht fließen, das tat er nie. "Bitte", flüsterte er heiser.
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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Mo 20 Feb 2017, 09:26

Alistair rung mit sich selbst, denn seine eigene Existenz war gerade zu etwas geworden, dass er sich niemals gewünscht hatte und die Erkenntnis, dass Jamie's Familie Monster wie ihn jagte und zur Strecke brachte, machte dem jungen Halbgott Angst.
Sein Mund war trocken und sein trainertes Herz schlug dem Sportler bis zum Hals. Er wollte nichts besonderes sein. Einfach nur Alistair Roderick, der Sportpsychologiestudent, Freund von Jamie Carmichael. Zitternd wandte er seinen Blick auf seine Hände, mit dem Gedanken spielend, dass er sich jetzt verändern könnte. Panik machte sich in Ihm breit, befeuert auch durch Jamie's Worte.
"Nein. Göttersohn oder nicht, es spielt keine Rolle.....Es sei denn, du hast Menschen verletzt oder getötet. Sag mir, dass das nicht passiert. Bitte, Alistair, bitte sag mir, dass das nicht geschehen ist." Die Worte seines Freundes verletzten Alistair stark, denn er hatte gedacht das Jamie in all der gemeinsamen Zeit wusste, dass er Gewalt verabscheute. Doch am schlimmsten waren die Zweifel, die er dem Tonfall entnahm.

Mit Tränen in den Augen erhob sich Alistair und wandte Jamie den Rücken zu. "Das......das meinst du....du nicht ernst..... Ich verabscheue Gewalt..... gerade du.... solltest das wissen.... Ich bin ein Monster, du ein Jäger.... ", begann er schluchzend und drehte sich dann verheult und vollkommen fertig zu Jamie um.
"Ich will so nicht leben... Ich bin ein Monster!!!... Mom hat ein Monster großgezogen!!! Tue was du tun musst. Wenn das zwischen uns stehen wird, will ich nicht mehr leben.", sagte er verzweifelt mit einem Unterton aus Wut. Wut auf seine Abstammung, Wut auf Jamie's Misstrauen und vor allem Wut auf sich selbst, dass er nicht schon früher darauf gekommen ist.
Dann ließ er die Arme sinken und flüsterte nur noch. "Ich bin einfach nur Alistair. Ich war nie jemand anderes."

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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Mo 20 Feb 2017, 20:34

Jamie sah, wie Alistair sich mit Tränen in den Augen von ihm abwandte. Wenig später hörte er ihn schluchzen. Es brach Jamie das Herz, seinen Freund so zu sehen - verzweifelt und heulend wie ein kleines Kind und doch stand er nur hier und konnte sich nicht überwinden, zu ihm zu gehen und den Trost zu spenden, zu dem er als Freund doch verpflichtet war. Im Gegenteil machten die Tränen ihn völlig verlegen. Jäger-Dasein hin und her, Jamie war dazu erzogen worden, niemals auch nur ansatzweise Schwäche zu zeigen. Und Tränen, Hilflosigkeit waren definitiv eine Schwäche. Dabei verstand er nur zu gut, was Alistair so fertig machte. Zu erfahren, was ihm gerade klar geworden war - es brachte einen vollkommen aus der Fassung. Doch Jamie fühlte sich nur noch leer, jetzt da sowohl Entsetzen als auch Erleichterung gewichen waren. Er wusste nicht, was er tun sollte. Er wusste nicht, was er fühlen sollte. Und er wusste nicht, was er glauben sollte. Sein Freund als ein Monster? Das passte nicht, denn es war wie Alistair sagte - Jamie hatte bisher noch niemanden getroffen, der Gewalt so sehr verabscheute. Es passte nicht in sein Bild von Monster.
Als Alistair sich schließlich mit bebenden Schultern und verweintem Gesicht zu ihm umdrehte, gab es den Ausschlag. Jamie schob seinen Stuhl zurück und stand auf. Er war auf halbem Weg zu seinem Freund, als dessen Worte ihn erstarren ließen. "Tue was du tun musst. Wenn das zwischen uns stehen wird, will ich nicht mehr leben." Er schüttelte ungläubig den Kopf, überbrückte den letzten Abstand zwischen ihnen und fasste Alistair sanft an den Schultern. "Es tut mir Leid. Ich wusste nur nicht... Monster sind Monster verstehst du und das hier?... So, ich dachte nie..." Jamie merkte, wie er sich immer mehr verstrickte und brach ab, nur um dann mit erschreckend ruhiger Stimme zu erklären: "Ich habe getötet. Mehr als einmal. Niemals Menschen, aber... Ich dachte nie, dass es Unschuldige gibt" - seine Augen suchten die Alistairs - "so wie du." Es war wahr. Wie viele Monster hatten sie zur Strecke gebracht, die nie gewusst hatten, dass sie Monster waren. Wie viele von ihnen hatten einfach nur normal sein wollen? So wie Jamie selbst?
Er rang sich ein Lächeln ab. "Ich liebe dich", stellte er nüchtern fest, denn es war eine unumstößliche Tatsache. "Und ich werde nichts weiter mit dir tun als dich mit ins Bett zu nehmen und dir die unvergesslichste Nacht deines Lebens zu bereiten. Und das immer und immer wieder", versuchte er, ein wenig Leichtigkeit in das Gespräch zu bringen.
Dann jedoch schluckte Jamie mit trockener Kehle. So leicht es ihm auch fallen würde, Alistairs Herkunft zu vergessen - denn er hatte ganz recht, er war einfach nur Alistair und niemand sonst - wenn seine Familie es je herausfand, würden sie seinen Freund töten und vielleicht sogar Schlimmeres mit ihm anstellen. Und bis sie Jamie aufspürten, konnte es sich nur um allerhöchstens Wochen handeln. Seine Augen suchten Alistairs Gesicht ab, bis er sich schließlich zu einer Entscheidung durchrang und einen Schritt zurückmachte. "Ich liebe dich", wiederholte er leise, aber ebenso aufrichtig wie zuvor. "Du bist unschuldig, Monster hin oder her. Aber meine Familie wird das nicht so sehen. Für sie ist Monster gleich etwas, das man töten muss, unschuldig hin oder her. Wenn sie das zwischen uns je herausfinden..." Jamie schüttelte den Kopf, wollte nicht weiterreden, doch Alistair hatte die Wahrheit und eine Wahl verdient. "Sie werden dich töten. Wenn du Glück hast, wird es langsam geschehen, wenn nicht..." Er ließ den Satz unvollendet in der Luft hängen. "Und sie werden mich finden, früher oder später." Er schluckte und sah Alistair dann in die Augen, während er mit aller Macht versuchte, die Tränen zurückzuhalten. "Wenn...wenn es dir lieber und sicherer ist zu gehen und nie wieder zu kommen, dann tu es. Ich werde dich nicht aufhalten", meinte Jamie dumpf, während die Tränen den Kampf gewonnen und eine einzelne seine Wange herunter kullerte.
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BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Do 23 Feb 2017, 08:19

Als Jamie auf ihn zu ging, wich Alistair instiktiv einen Schritt zurück, bis er mit dem Rücken an der Ablage stand. Die Hand auf seiner Schulter spürte er dabei kaum. "Es tut mir Leid. Ich wusste nur nicht... Monster sind Monster verstehst du und das hier?... So, ich dachte nie...Ich habe getötet. Mehr als einmal. Niemals Menschen, aber... Ich dachte nie, dass es Unschuldige gibt......so wie du."
Die Worte seines Freundes beruhigten Alistair soweit, dass er etwas widerwillig seine Arme um Jamie schlang. Ich will ihn nicht verlieren. Nur wegen ihm bin ich zurück in die Staaten gekommen..... Und plötzlich bin ich ein Monster... Wenn Mom das wüsste, würde Sie einen Anfall bekommen., dachte sich der Halbgott.
"Ich liebe dich. Und ich werde nichts weiter mit dir tun als dich mit ins Bett zu nehmen und dir die unvergesslichste Nacht deines Lebens zu bereiten. Und das immer und immer wieder" Alistair schluckte bei den Worten und küsste Jamie in die Halsbeuge, als dieser sich löste.
"Ich liebe dich auch, Jamie. Immer.", sagte er leise und mit heiserner Stimme bevor Jamie weiter fortfuhr.  "Du bist unschuldig, Monster hin oder her. Aber meine Familie wird das nicht so sehen. Für sie ist Monster gleich etwas, das man töten muss, unschuldig hin oder her. Wenn sie das zwischen uns je herausfinden...Sie werden dich töten. Wenn du Glück hast, wird es langsam geschehen, wenn nicht...Und sie werden mich finden, früher oder später....Wenn...wenn es dir lieber und sicherer ist zu gehen und nie wieder zu kommen, dann tu es. Ich werde dich nicht aufhalten"
Alistair blickte seinen Freund an und zog ihn fest zu sich. Seine Lippen presste er auf die von Jamie, während er murrte "Halt bloß die Klappe... Du wirst mich nicht verlieren, Schatz." Der junge Sportler genoss den leidenschaftlichen Kuss, mit dem salzigen Beigeschmack, denn er musste Jamie zum schweigen bringen, da er es nicht sehen konnte wenn Jamie weinte. Beim Abschied vor einem halben Jahr hatte er Jamie zum ersten Mal weinen sehen.
Langsam löste er den Kuss und blickt seinen Freund mit geröteten Augen an. "Mir ist egal, was deine Familie mit dir anstellt. Ich werde nicht zulassen, dass Sie dir deine Freiheit rauben. Wir sollten das gemeinsam durchstehen. Du bist nicht alleine, Jamie.", entgegnete der Halbgott mit zittriger Stimme und vergrub eine Hand in Jamie's hinterer Hosentasche, ehe er ihn erneut küsste.
Alistair bugsierte seinen Freund ins Schlafzimmer, wo sie kuscheln konnten und er vielleicht etwas über Jamie's Familie erfuhr. Als Sie am Bett ankamen, schubste er Jamie aufs Bett und zog sich seinen Pullover aus, ehe er sich neben ihn legte und an ihn kuschelte.
"Dann war das der Grund, warum du mir nie wirklich etwas über deine Familie erzählt hast........ Wie war das mit Dämonen und Geistern? Ich dachte immer sowas gibt es nicht.... Als meine Mutter mir damals erzählte, dass Sie meinen Vater nur eine Nacht kannte und er einen Abschiedsbrief mit dem Namen Hermes unterzeichnet hatte, hielt ich es wie sie für einen Scherz.", erklärte Alistair und überlegte, ob er von Jamie wirklich irgendwas über dessen Familie erfahren würde. "Wer in deiner Familie steht dir denn am nächsten? Fangen wir einfach damit an.", schlug er vor und wuschelte durch Jamie's Haare.

Danach lagen Sie noch eine Zeit mit Smalltalk verbringend zusammen, ehe das Verlangen so groß wurde, dass aus dem Kuscheln Sex wurde. Bis zur Begegnung mit Jamie, war Alistair am liebsten der aktivere Part gewesen, doch mittlerweile war er so flexibel das ihm auch der passive Part gefiel.
Danach genossen Sie die Stille der Nacht, in der Jamie ihm vieles erzählte. Vom Tod seines Vaters, über die Übernatürlichen Wesen dieser Welt. Bis hin zu Dingen, die Alistair innerlich aufwühlten. Würde er irgendwann mit Jamie in aller Ruhe leben können?


Tbc: Zeitsprung

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Zuletzt von Alistair Roderick am So 26 März 2017, 10:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gast

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Gast

BeitragThema: Re: Das Schlafzimmer   Fr 10 März 2017, 18:48

Als Jaime die Tränen erst einmal zuließ, gab es kein Entrinnen mehr. Auch wenn er alles in seiner Macht stehende versuchte, sich zu beruhigen, keine weiteren Tränen zuzulassen, kamen einfach nur immer mehr. Er weinte stumm, wie er schon immer geweint hatte. Tränen waren Schwächen und Jäger durften keine Schwäche zeigen. So wie ein Jäger kein Leben, keine Beziehung, keine Ruhe haben durfte. Irgendwann konnte er sich nicht einmal mehr ein Schluchzen verkneifen, auch wenn er sich am liebsten dafür geohrfeigt hätte. Jamie wusste nicht einmal, weswegen er überhaupt weinte. Es war nicht nur die Angst, Alistair zu verlieren, nicht nur das kiloschwere Opfer, seinen Freund gehen zu lassen, es war so viel mehr. Es war alles. Die Last auf seinen Schultern, seit er alt genug war, eine Waffe zu halten. Die Schuld, jetzt da er wusste, dass es Unschuldige gab. Die Schuld am Tod seines Vaters. Das normale Leben, das er sich immer gewünscht hatte und nie bekommen würde. Es war alles.
So konzentriert darauf, nicht am Boden zusammenzubrechen, hörte Jamie nicht, was Alistair sagte. Doch er spürte ihn, seine Umarmung, seine Lippen, seine Wärme. Er war da. Er ging nicht weg. Er blieb. Unter die Tränen mischten sich nun auch Tränen der Erleichterung. Alistair ging nicht. Jamie schluchzte auf und überließ sich ganz der Führung seines Freundes, während die Tränen immer noch seine Wangen herunterströmten. Neben Alistair auf dem Bett, kuschelte er sich an seinen Freund und ließ den Tränen endlich freien Lauf. Er hielt nichts zurück. Nicht die Schluchzer, nicht die Beben, diie seinen Körper durchliefen, nicht die Tränen. Er versteckte seine Schwäche nicht, er ließ alles heraus. Denn er wusste, Alistair würde da sein, einfach nur da sein, und das verlieh Jamie ein Gefühl der Sicherheit, wie er es schon sehr lange nicht mehr verspürt hatte.
Als die Tränen irgendwann versiegten und auf seinem Gesicht trockneten, wurde aus Kuscheln Küsse und aus Küssen Sex. Sie schliefen beinahe vorsichtig miteinander, zärtlich, als wäre es das erste Mal und das war es ja auch. Das erste Mal nach einem halben Jahr, das erste Mal, nachdem sie endlich alles über einander wussten.
Doch es war nicht ganz alles. Und so lagen sie danach im Dunkeln, während Jamie - Alistair in seinen Armen - an die Decke starrte und in kurzen, knappen Sätzen von dem Tod seines Vaters berichtete und weil er gerade dabei war von den unterschiedlichsten Jagden und Wesen.
Es tat gut, sich so zu öffnen, jemandem von all den Abgründen zu berichten. Es war keine Schwäche. Es war menschlich. Doch tief drinnen schlummerte die Angst wie eine zusammengerollte Schlange. Wie viele dieser Nächte waren ihnen noch vergönnt, bevor sie Jamier wieder aufspürten und Alistair jede folgende Sekunde dafür leiden lassen würden, dass er sich entschieden hatte, bei ihm zu bleiben?

Zeitsprung Februar 2010
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Das Schlafzimmer

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