Herzlich willkommen im The Winchester Family Business. Wir sind ein SUPERNATURAL RPG Forum mit Fantasy Einfluss und haben ein Rating, welches besagt, dass sich nur User ab 16 Jahren oder älter bei uns registrieren dürfen. Wir gestatten es, alle Wesen aus der Serie sowie einige andere die wir in das SPN Universum eingeführt haben, spielen zu können. Ihr dürft auch bereits VERSTORBENE CHARAKTERE WIEDER ZURÜCKHOLEN. Natürlich sind neben ALLEN SERIENCHARAKTEREN auch ERFUNDENE CHARAKTERE erwünscht. Wir haben außerdem einen eigenen FSK 18 BEREICH und spielen nach dem Prinzip der ORTSTRENNUNG.

» Mystery Serie | Rating 16+
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Weather and Time

Ein Blick auf den Kalender verrät uns, dass es nun Juli 2010 ist. Der Frühling ist vollkommen erwacht und die Temperaturen liegen bei +15° und -3° Grad; je nach Gebiet.
In Europa bewegen sich die aktuellen Temperaturen um die +25° bis 20° Grad.

Der nächste Vollmond ist am: 26. Juli 2010
Aktuelle Betroffene, die sich bitte an Ketten legen oder ihrer Natur freien Lauf lassen sind:
Hailey Clarke, Elena Harris, Mac Farell, Clarke Griffin, Arthur Pendragon, Ivar Hævn ...

» Inplay-Monat: Juli 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» Nächster Zeitsprung:
28. Oktober 2018

 

 Armani

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posted by Ghost Rider
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Fr 01 Dez 2017, 16:48 //
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posted by Mary Hollowin
Zeitsprung: April 2010


Es war eine lange Nacht gewesen und meine Augen schienen alle 2 Sekunde nzu zufallen. Wie so oft in letzter Zeit, hatte ich Bücher gewälzt und meine Geschichte recherchiert, doch ohne Erfolg.
Das Einzige inhdem ich mir nun sicher war war, dass ich einen Fluch auf mir zu liegen hatte. Es war einfach nicht normal, dass die die ich liebte oder die Männer die mir ihre Liebe schenkten starben. Einmal? Ok ein tragischer Unfall, doch ein zweites und drittes Mal? Nach exakt einem Monat? Nein, das waren jeine Zufälle mehr.
In Gedanken an das Salem Grimoire aus dem Jahr 1690 - zwei Jahre bevor die alten und wol bekannten Salem Hexenprozesse begannen, das ich gestern Nachtoder besser heute früh zu lesen begonnen hatte betrat ich das Armani geschäft in der Mall in New Orleans.
Diesen Abend würde inder St. Louis Cathedral ein ball statt finden. Ein Ball ausgerichtet von einem Jägerclan, doch auf dem alljährlichen Hexenkongress zu Samhain hatten wir beschlossen, einige Hexen daran teilnehmen zu lassen, um die Hexen und zauberer Gemeinschaft weitesgehend auf den neusten Stand der Dinge zu bringen, denn offenbar schien uns diese Apokalypse die wohl im Gange war, mehr anzugehen, als wir gedacht hatten.
Ein Ball? Klang amüsant. Ein "Auspitzeln" allerdings weniger. Ich war zwar als letzte bekannte Salemhexe eines der "hohen" Tiere im Rat und ein "Star" unter den abergläubigen und spirituellen Hexen, doch ich würde niemanden auspionieren. Ich würde lediglich meine eigenen Interessen verfolgen - etwas über mich und meine Vergangenheit und den möglichen Fluch herausfinden.
Doch leider war ein Ball kein Ball ohne Kleid, also sah ich mich um. Ich hatte gehört, dass der Ball ein Mix aus Moderne und Mittelalter/Frühe Neuzeit sein sollte und prompt trat die Frage in mir auf: Wie zur Hölle sollte man diese Zeiten kombinieren? Ironischer weise war ICH die antwort.
Die Geister der Salemhexen in mir und ich als Kind des 21. Jahrhunderts.

In Gedanken lief ich durch die Gänge des Geschäfts und zog hier und da ein Kleid heraus. Nach etwa einer halben Stunde lief ich mit 3 Kleidern auf dem Arm, von denen ich der Meinung war sie hatten etwas altertümliches jedoch gleichzeitig modernes an sich, zu den Umkleiden.
Der Mann an der Umkleide zu meiner linken erinnerte mich an jemanden. Völlig in Gedanken versunken legte er die zurückgegebenen Sachen zusammen und stapelte sie neben sich auf. Intinktiv ging ich in seine Richtung und dachte nach woher ich ihn kannte oder überhaupt mit wem er Ähnlichkeiten hatte. Braunes Haar, einen leichten Bart und dunkle Augen... Joshua? Einh Medium mit dem ich mal vor einiger Zeit etwas hatte. Doch nein.. er war es nicht.
"Kann ich Ihnen behilflich sei Madam?", fragte der Sachenzusammenleger und riss mich dermaßen aus meinen Gedanken, dass ich leicht zusammenzuckte.
"Oh ehm nein!", sagte ich dann hastig und hob wie zur Erklärung die Kleider ein wenig an. Er lächelte nur und ging dann mit dem Kleiderstapel weg, um die Sachen wieder zu veräumen.
Und ich, ohne es zu bemerken, lief zur Männerumkleide anstatt mich umzudrehen und den Eingang für Damen zu benutzen.

Das eine Kleid, weiß und mit Verzierungen aus silberner Spitze, war über der brust viel zu eng. Tatsächlich hatte ich Schwierigkeiten es wieder auszuziehen ohne den teuren Stoff zu zerreißen.
Das zweite Kleid war ein klein wenig zu groß, doch es saß an sich nicht schlecht. Es war pechschwarz und hatte um den bauch eine verzierte EInlassung aus Samt. Doch es würde zum tanzen wohl unangebracht sein,d a es an den Beinen hauteng saß.
Und so kam ich zum letzten und teuersten Kleid. Ein Aufsteller mit einem Bild von einer Fashionshow hatte daneben gestanden und ich hatte das letzte Kleid in meiner Größe gefunden. Das Oberteil war durchsichtig und hatte über der Brust goldene und schwarze Verzierungen, die zu Rock hinunter auslief und den Stoff des schwarzen Rocks ein wenig teilte.
Ohne etwas drunter war es mir doch zu reizvoll und.. riskant, also zog ich mein schwarzes Top drunter und trat aus der Umkleide, um mich im Spiegel draußen im Ganzen zu betrachten. Wie durch ein Wunder war ich zuvor niemandem begegnet, doch wie es kommen musste, prallte ich, kaum da ich die Kabine verlassen hatte, unsanft gegen einen Mann im Anzug.





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The last Salem Witch on Earth. The cursed one, not allowed to love anybody
Fr 01 Dez 2017, 22:18 //
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Bezwinger/in von Kessel & Besen

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posted by Leonard Jenkins
"Ich werde sobald wie möglich wieder zu Hause sein... Nein... Ja es ist nur ein kurzes Treffen. Ja ich verspreche, mich darum zu kümmern sobald ich zurück bin!" Hastig lief Leonard mit Einkaufstüten und seinem Motorradhelm in der linken Hand an den wartenden Leuten auf der Rolltreppe vorbei und telefonierte in der anderen mit seiner jüngeren Schwester. "Es ist mir bewusst das es wichtig ist, aber das ist dieses Gespräch heute Abend auch!... ja. Ich muss jetzt auflegen...ja... mach´s gut! Wir sehen uns morgen früh." Seufzend verstaute er das Handy in der Brusttasche seiner braunen Lederjacke und steuerte gradewegs auf Armani zu. Momentan hatte er wirklich wichtigere Dinge zu erledigen als "shoppen" zu gehen, wo noch hinzu kam das er dies nie selbst erledigte, sondern seine Kleidung immer einkaufen ließ. Natürlich legte er viel Wert darauf, wie er sich kleidete und das er zu jedem passenden Anlass mehrere passende Outfits besaß, doch selbst durch diese 30 Grad heißen, vollgestopften Läden zu schlendern war wirklich nicht sein Ding. Aber da musste er nun durch. Spontan war er nach New Orleans gereist zu einem wichtigen Geschäftstermin und hatte seine komplette Kleidung für den Abend zu Hause, ordentlich gefaltet und gebügelt in einer anderen Tasche vergessen. Da liegt sie gut..., dachte er ironisch und wurde direkt von einem jungen und schick gekleideten Mann im Armani in Empfang genommen der ihm seine Hilfe anbot. Der Jäger schilderte kurz sein Anliegen und wurde direkt in eine der Umkleidekabinen geschickt, wo ihm nach und nach immer mal wieder Hemden, Hosen und Sackos reingereicht wurden. Anfangs vertat er sich kräftig in der Größe seiner Hosen, die ihm fast vom Hintern rutschten, doch der Verkäufer blieb geduldig auch wenn er die steigende Anspannung seines Kunden bemerkte. 
"Haben sie noch einen größeren Spiegel?", rief er aus der viel zu engen Kabine und trat hinaus um sich selbst zu vergewissern. Gegenüber seiner Kabine, zwischen zwei anderen hing ein breiter Ganzkörperspiegel in dem er sich in dem viel zu überteuerten Anzug betrachtete. Eine dunkelblaue Anzughose und ein weißes schlichtes Hemd welches er locker aufgeknöpft hatte und die Ärmel leicht hochkrempelte. "Was für eine Hitze...", murmelte er leise und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. "Die Hose gefällt mir. Haben sie auch noch die passenden Schu-" Ehe Leonard sich zum Verkäufer umdrehen konnte stieß er mit einer jungen Frau zusammen die unachtsam aus ihrer Kabine stürmte und hielt sie reflexartig an den Armen. "Entschuldigen Sie...", auch wenn die Schuld ihn nicht traf, blieb er höflich. "Die Luft ist kaum auszuhalten in den engen Kabinen, hm?", mit einem schiefen Lächeln ließ er seine Hände wieder sinken.
So 03 Dez 2017, 16:28 //
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Jäger der Phänomene

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posted by Mary Hollowin
Der Mann mit dem ich zusammengeprallt war entschuldigte sich und vegann über die Luft in der Kabine zu reden. Ich, völlig pikiert, lief rosa an. „Entschuldigen Sie die Schuld lag bei mir. Ich hätte- oh“ gerade, als ich mich weitläufig zu entschuldigen begann, begriff ich, wo ich war. 
„Ups ich.. denke ich sollte gar nicht hier sein..“,begann ich und lief nich rosaner an. 
Stück für Stück spähten andere Männer aus den Umkleiden. Langsam wanderte mein Blick zum Eingang an dem ein Männchen in schwarz an der Wand hing. Darunter stand in einer Blockschrift „Men“.
‚oh wow mary.. oh wow..‘, dachte ich und schlug mir in Gedanken die Hand an den Kopf. Da ich die Situation jedoch jetzt eh nicht ändern konnte, versuchte ich die Situation mit Humor zu nehmen.
„Sieht man mir wohl nicht an, dass ich ein Mann bin.“ Verlegen strich ich mir eine haarsträhne meines schwarzen Haares hinters ohr - selbst im Pferdeschwanz rutschten Strähnen heraus - und betrachtete dan den Mann. Er war etwas größer als ich und hatte mittelblondes Haar das ein wenig verstrubbelt aussah - wohl durch den Helm den er an der Seite zu liegen hatte. Motorradfahrer?
Gekleidet war er hingegen in Augenblick mit einem sehr interessanten Anzug. Er sah elegant aus und hattw doch trotzallem ein paar Züge an sich die sehr klassisch und gar altertümlich aussahen, jedoch eben irgendwie modern.
„Darf ich? Ich bin auch gleich weg“, sagte ich dann hastig und drängte mich sachte vor den Spiegel. „Was meinen Sie?“ fragte ich dann den gutaussehenden Mann und musterte ihn fragend durch den Spiegel. Das Kleid betonte obenherum perfekt meine Kurven und meine Taillie und untenherum fiel es herab wie ein Wasserfall. Es gefiel mir. Doch an den Preis wollte ich gar nicht denken..

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So 03 Dez 2017, 17:32 //
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posted by Leonard Jenkins
Das die junge Frau sich völlig in der Umkleidekabinen Wahl vertan hatte, fiel ihm ebenfalls erst jetzt auf als andere Männer nach und nach hinter ihrem Vorhang heraus lugten und unverständlich murmelten. „Sieht man mir wohl nicht an, dass ich ein Mann bin.“ Leonard kratzte sich lachend am Hinterkopf und schüttelte leicht den Kopf. "Nein... das wäre alles andere als ich gedacht hätte.", spielte er mit und folgte ihrem Blick zum kleinen schwarzen Männchen, welches leider wirklich eindeutig über der Tür hing. 
„Darf ich? Ich bin auch gleich weg.“, blickte sie ihn fragend an und drängte sich sachte vor den großen Spiegel. Ungewollt ließ er seinen Blick von oben bis unten über sie gleiten und blieb immer wieder an ihrem rabenschwarzem Haar und den großen braunen Augen hängen, die sich selbst im Spiegel betrachteten. Sie war eine wunderschöne junge Frau, weshalb auch die anderen Männer wohl keinen Protest zur falschen Kabine einlegten und wieder hinter ihren Vorhängen verschwanden. 

"Was meinen Sie?", riss ihre liebliche Stimme ihn aus seinen unhöflichen Blicken und ließen ihn kurzzeitig beschämend zu Boden schauen, ehe er auf ihre Frage antworten wollte. "Es...Es steht Ihnen wirklich wunderbar. Sie...Darf ich?" Ohne eine Antwort abzuwarten schloss er vorsichtig das letzte Stück des Reißverschlusses an ihrem Rücken und zog dann seine Finger direkt wieder zurück. "Wirklich sehr hübsch.", hielt er sich mit seiner Wortwahl bedeckter, als mit seinen Gedanken. Sie hatte etwas unglaublich anziehendes und geheimnisvolles an sich und das nicht nur im positiven Sinne was ihm sein Instinkt denken ließ.
So 03 Dez 2017, 18:07 //
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Jäger der Phänomene

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posted by Mary Hollowin
"Es...Es steht Ihnen wirklich wunderbar. Sie...Darf ich?", vernahm ich die tiefe jedoch sehr melodische Stimme des Mannes hinter mir, ehe ich einen leichten Druck an meinem Rücken spürte.
Im Spiegel sah ich, wie er einen Schritt näher an mich heran getreten war und das leise ratschen des Reißverschlusses und das enger werden des Stoffes an meinen Schulterblättern machten deutlich, dass er mein Kleid vollends geschlossen hatte. Was redete ich da? MEIN Kleid? Noch war es ganz sicher nicht meins.
"Wirklich sehr hübsch.", fügte er dann nocheinmal hinzu und ich sah ihn im Spiegel weiter an, ehe ich meinen Blick senkte. Verunsichert zog ich meinen langen Pferdeschwanz nach vorne und seufzte.
"Wären Sie so freundlich mir zu verraten.. wie teuer dieses Kleid ist?", fragte ich leise und wusste intuitiv, dass es mein Budget von 300$ wohl dezent übersteigen würde.

Ich wartete einige Sekunden, ehe ich ein Räuspern hinter mir hörte. Hastig sah ich auf und sah im Spiegel den Mann, der mich zuvor an joshua McCarthny erinnert hatte.
"Ma'am das hier ist die Männerumkleide", sagte er dann und bedachte mich eines ernsten Blickes, sah dann jedoch etwas schmachtend den mann hinter mir an.
'Immer wieder nett wenn homosexuelle etwas gegen das andere geschlecht haben', dachte ich dann nur angespitzt und seufzte dann.
"Ja entschuldigen Sie, das war mein Fehler.. - wären Sie abermals so freundlich und könntenh das Kleid wieder für mich öffnen?", fragte ich dann und musste mir eingestehen, dass ich es ohne Probleme selbst hätte öffnen können, immerhin war ich nicht umsonst eine Hexe. Doch aus irgendeinem Grund hatte mir seine zarte Berührung zuvor gefallen und da ich diesen Mann eh nie wieder sehen würde, wollte ich mir dieses einfache und doch intensive Gefühl ein letztes Mal gönnen.
Als ich kurze Zeit später realisierte, welchen Preis das Kleid doch hatte, wurde meine Laune noch mieser. Das überstieg mein Budget nicht nur, es sprengte es förmlich wie eine Hiroshima Bombe.
"Adieu sagenhaftes Märchenkleid", murmelte ich dann vor mir her, ehe ich den schwarzen Vorhang der Kabine öffnete.

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So 03 Dez 2017, 21:05 //
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Der edle Stoff und sein eleganter Schnitt war wie gemacht für die schwarzhaarige Schönheit und das sahen nicht nur die beiden im Spiegel, sondern auch zwei Männer die ihre Kabinen verließen, ließen es sich nicht nehmen einen längeren Blick ihres weiblichen Körpers in dem langen Abendkleid zu erhaschen. 
"Wären Sie so freundlich mir zu verraten... wie teuer dieses Kleid ist?" Man entnahm ihrer Stimme das es wohl deutlich ihr finanzielles Budget erschöpfen würde, so griff er zögerlich zum Preisschild, welches in der Innenseite der Schultern baumelte. 
"Maám... das hier ist die Männerumkleide.", tauchte nun plötzlich der verschollene Verkäufer mit mahnendem Blick hinter ihnen im Spiegel auf und verschränkte ungeduldig mit wippendem Fuß die Arme vor seiner Brust. Der jungen Frau wurde es unangenehm, sie begann sich zu rechtfertigen und ehe der Verkäufer etwas erwidern konnte, verschärfte Leonard seinen Blick und wandte ihm sich mit ruhiger aber bestimmter Stimme zu. 
"Entschuldigen Sie bitte, aber ich werde meiner Frau ja wohl noch dabei behilflich sein dürfen ihr Kleid zu schließen. Sonst war ja niemand auffindbar." Für eine kleine Ewigkeit herrschte eine Totenstille, ehe der Verkäufer kleinlaut nickte und den Umkleideraum verließ. 
"850 Dollar", flüsterte er ihr ins Ohr und öffnete mit einer geschickten Handbewegung den Reißverschluss des Kleides bis kurz vor die Lendengrübchen. "Adieu sagenhaftes Märchenkleid.", murmelte die Fremde vor sich her, ehe sie den Vorhang hinter sich zu zog. Nachdenklich biss sich der Jäger auf die Unterlippe und starrte noch einen Moment auf den schwarzen Vorhang. Am liebsten hätte er sich noch länger mit ihr unterhalten, schließlich kannte er noch nicht einmal ihren Namen, doch der Blick auf die Armbanduhr holte ihn wieder in die Realität zurück. Oh Fuc-... Er war schon zu spät dran. Die Besprechung begann schon in einer halben Stunde und danach würde es auch noch einen Ball zur Feier geben. Er musste sich beeilen. Hastig griff er nach seinen Sachen in der Kabine und behielt den Anzug den er kaufen wollte direkt an.
"Ich nehme ihn komplett so wie ich ihn anhabe und das Sacko dazu." Die ältere Verkäuferin an der Kasse nickte stumm und scannte die Preisschilder die verteilt an ihm hingen. "649 Dollar, bitte." Leonard zückte einer seiner Kreditkarten und reichte sie der Dame über den Tresen. 
Suchend ließ er seinen Blick nochmal zu den Umkleidekabinen schweifen, doch es war noch niemand zu sehen. 
"Ach und bevor ich es vergesse... Das schwarze Kleid meiner Frau natürlich auch. 850 Dollar. Sie zieht sich grade noch um. Vielen Dank." Auch diesen Betrag ließ sie ohne nachzufragen abbuchen und reichte ihm seine Karte zurück. Mit einem zufriedenen Lächeln verließ er den Laden in der Hoffnung der schönen Fremden ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können, denn dies war ihm tausend mal lieber als all das Geld.
So 03 Dez 2017, 22:00 //
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"Entschuldigen Sie bitte, aber ich werde meiner Frau ja wohl noch dabei behilflich sein dürfen ihr Kleid zu schließen. Sonst war ja niemand auffindbar.", hatte der Mann gesagt und seine Wort ließen mich so rot anlaufen, dass ich im nächsten Moment sehr froh war mich in der dunklen Kabine verstecken zu können.
Hatte er mich seine Frau genannt? Mir war klar, dass es nur als Ausrede mir zu Liebe war, doch ich konnte nicht verhindern, dass mir seltsam warm wurde.

Schweren Herzens ließ ich den teuren Stoff von meiner weißen Haut rutschen und hob ihn dann sachte vom Boden auf. "850$ Adieu..", seufzte ich dann und hing es sauber und ordentlich zurück auf den Bügel, ehe ich meine schwarze enge Jeans und mein Denimhemd anzog, in meine Chucks stieg und mir meine Tasche über die Schulter warf. Das Kleid nahm ich beim Öffnen des Vorhangs mit hinaus und wollte es gerade zurück hängen, als die Kassiererin freundlich lächelnd auf mich zu kam.
"Ma'am brauchen sie eine Hülle?", fragte sie und ich schien meine verwirrung offenbar auf die Stirn tättowiert zu haben denn sie fing an zu grinsen und fügte hinzu, dass mein "Mann" das Kleid bereits gezahlt hatte.
Abermals spürte ich die Hitze gefolgt von Röte in meine Wangen steigen und ließ mir - immernoch sichtlich verwirrt - das Kleid in eine schwarze Schutzhülle packen. Hatte mir eben ein total Fremder ein 850$ teures Kleid gekauft?
Verdattert verließ ich das Geschäft und irrte zurück zum Taxistand, überrascht darüber, dass es tatsächlich noch solch selbstlose Menschen gab und von Sekunde zu Sekunde, stieg meine Freude über das neue Kleid weiter.
Völlig in Gedanken an den abendlichen Ball, stieg ich ins Taxi und fuhr zum Hotel.


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So 03 Dez 2017, 22:28 //
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Armani
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